Die Liste von Sakralbauten in Rommerskirchen enthält die Kirchengebäude, Kapellen und andere Sakralbauten in der Stadt Rommerskirchen. Nicht aufgeführt sind Wegekreuze.
Christentum
Katholische Kirchen AbbildungNameStandortKoordinatenBauzeitPfarrei Anmerkungenzentriert|200x200pxSt. Antonius EremitEvinghovenWiddeshovener Str. 65, 41569 Rommerskirchen1750 Kapelle, 1875–1878 ersetzt (August Carl Lange)Rommerskirchen-GillbachErst 1893 zur Pfarrkirche erhoben.zentriert|200x200pxSt. BriktiusOekovenRoncalliplatz 1, 41569 Rommerskirchen1223 erstmals genannt, Seitenschiffe im 16. Jh. verändert, Restaurierung 1877–1880 (August Carl Lange)PfarreiPfeilerbasilikaHans Günter Schönen: Die tausendjährige Pfeilerbasilika St. Briktius in Oekoven (Gemeinde Rommerskirchen). Edition St. Briktius, Rommerskirchen o. J., ISBN 3-926765-99-2.zentriert|200x200pxLambertuskapelleRamrathKölner Straße 24, 41569 Rommerskirchen9. / 10. Jh., um 1200 (nördliches Seitenschiff, Ende des 17. Jh. oder 1814 niedergelegt), nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs restauriert. Umbauten 1814 und 1830, 1949/50 Restaurierung nach Einsturz des Westgiebels, 1961 Rückbau auf den Stand von 1200.St. Stephanus (Hoeningen)Alfred Boele: Die St. Lambertus Kapelle in Ramrath. Altehrwürdige Gebetsstätte und kulturhistorisches Kleinod (Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Rommerskirchen. Bd. 2). Gemeinde Rommerskirchen, Rommerskirchen 1997, ISBN 3-926963-31-XMax Tauch: Kunst- und Kulturstätten im Rhein-Kreis Neuss. Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-1813-7, S. 23, 26Josef Schmitz: Leben am Gillbach II, Gemeinde Hoeningen 1800–1974. Neuss 1993, S. 100‒108.zentriert|200x200pxSt. MartinusNettesheimMartinusstraße 1, 41569 Rommerskirchen1195 erstmals genannt, 1474/75 bis auf den Turm zerstört, Wiederaufbau bis 1515, 1858 und 1885 erweitert (Heinrich Nagelschmidt), in den 1960er Jahren renoviert.Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. 3,3). Düsseldorf 1895, S. 47.Pfarreizentriert|200x200pxSt. PeterRommerskirchenKirchstraße 3, 41569 RommerskirchenAnfang des 12. Jh., bis auf den Turm 1865 durch neugotischen Neubau ersetzt (Heinrich Nagelschmidt), 1945 zerstört. Kirche 1950/51 (Josef Lehmbrock, Düsseldorf).Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. 3,3). Düsseldorf 1895, S. 108f.PfarreiSchon um 700 gab es hier eine Holzkirche, die um 900 durch einen Steinbau ersetzt wurde.zentriert|200x200pxSt. StephanusHoeningenStephanusstraße 16, 41569 RommerskirchenUm 1100, 1195 erstmals erwähnt, 1524 südliches Seitenschiff ersetzt, 1643–52 Reparaturen, 1771 Erweiterungen, 1864 Erweiterung (Heinrich Nagelschmidt), 1958/60 Instandsetzung, 1985 RenovierungPfarreiJosef Schmitz: Leben am Gillbach II, Gemeinde Hoeningen 1800–1974. Neuss 1993, S. 83‒88.zentriert|200x200pxKapelle WiddeshovenWiddeshovenHoeninger Straße 39, 41569 RommerskirchenEnde des 19. JahrhundertsSeit 1987 unter Denkmalschutz, gepflegt von der Nachbarschaft.
Evangelische Kirchen Abbildung Name Standort Bauzeit Anmerkungen 200x200px|zentriert Kreuzkirche FrixheimKönigsberger Straße 13, 41569 Rommerskirchen 1955 als Kapelle, später Erweiterung und Glockenturm Große Wiesen links und rechts der Kirche, im Sommer zu Konzerten genutzt 200x200px|zentriert Samariterkirche EckumGrünweg 11, 41569 Rommerskirchen 1965/67 Mit Gemeindezentrum
Islam
Es gibt in Rommerskirchen keine Moscheen oder islamischen Gebetsräume.
Judentum
Abbildung Name Standort Bauzeit Anmerkungen Jüdisches Bethaus NettesheimLommertzweg, 41569 Rommerskirchen In der 2. Hälfte des 18. Jh. wurde am Lommertzweg 11 eine Synagoge errichtet, die allerdings im Winter 1846/47 abbrannte. Danach wurde das Haus Lommertzweg 9 von ca. 1850 bis 1938 als Synagoge genutzt; heute durch ein neues Wohnhaus ersetzt. 200x200px|zentriert Jüdischer Friedhof gegenüber Nettesheimer Weg 1, 41569 Rommerskirchen Letztes Begräbnis 1934GenWikiKuLaDig Nicht öffentlich zugänglich 200x200px|zentriert Jüdischer Friedhof Stommelner Weg 13, 41569 Rommerskirchen 1901 (Der spätestens 1770 eingerichtete Vorgängerfriedhof am Bruchrandweg im Butzheimer Bruch war nur schwer erreichbar und ist seit 1925/27 nicht mehr als Friedhof erkennbar.)Datenblatt KuLaDig O-12616-20110626-3GenWiki Letztes Begräbnis 1933. Noch sind 12 Grabsteine vorhanden. Seit 1996 unter Denkmalschutz.
Siehe auch
Liste der Baudenkmäler in Rommerskirchen Liste von Sakralbauten in Nordrhein-Westfalen
Weblinks Kreisdekanat Rhein-Kreis Neuss Evangelische Kirchengemeinde Rommerskirchen, abgerufen am 12. März 2022 Katholikenrat im Rhein-Kreis Neuss Denkmale in der Gemeinde Rommerskirchen, abgerufen am 15. Februar 2022 Landschaftsverband Rheinland (LvR): Kultur, Landschaft, Digital (KuLaDig) Beschreibung, Startseite
Einzelnachweise
! Rommerskirchen