Dominik Stauch (* 16. April 1962 in London) ist ein britisch-schweizerischer Maler, Grafiker und Videokünstler.

Leben Stauch verbrachte seine Kindheit in London, Kairo und Cleveland. Von 1980 bis 1984 liess er sich in Bern zum Grafiker ausbilden. Von 1984 bis 1987 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin weiter. Stauch war Gründungsmitglied der Künstlergruppe Projekt Querschnitt, die von 1989 bis 1992 eine rege internationale Ausstellungstätigkeit entfaltete. Heute lebt und arbeitet er in Thun. Stauch hat mit seiner Ex-Frau, der Modedesignerin Sabine PortenierHomepage Sabine Portenier, abgerufen am 26. Februar 2024, drei Kinder.

Werk Dominik Stauch berücksichtigt bei seiner Vorstellung von Malerei neben den klassischen Bildträgern wie Leinwand, Glas oder Papier auch Computeranimationen, digitale Prints, Möbelskulpturen und räumlich-architektonische Interventionenhttp://blog.kunstmuseumbern.ch/die-bkg-bei-dominik-stauch/. Seine Affinität zur Kunst der Avantgarde kombiniert er mit der Vorliebe für die Populärkultur und deren Stars. Durch die Verknüpfung dieser gegensätzlichen Welten ergeben sich in seinen Werken überraschende Perspektiven. Stauch arbeitet meist computergestützt. Den von Computer errechneten, variierbaren Kompositionen und Farbkombinationen setzt er seine individuellen Entscheidungen gegenüber. Zahlreiche lithographische Editionenhttps://www.edition-vfo.ch/kuenstler-Dominik-Stauch-59.htmlhttps://gs.ethz.ch/blog/im-auge-des-sturms-farblithographien-von-dominik-stauch/, stets in der Steindruckerei Wolfensbergerhttps://www.suedostschweiz.ch/zeitung/ein-schweizer-pionier-der-kuenstlerlithografie in Zürich gedruckt, ergänzen das malerische und videobasierte Werkhttps://kunstmuseumthun.ch/katalog/on-the-road-going-de-stijl/.

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2005: Museum Liner, Appenzell 2008: Kunsthaus Grenchen 2012: Kunstmuseum Thun 2015, 2019: Galerie Bernhard Bischoff & Partner, Bernhttps://www.bernhardbischoff.ch/de/dominik-stauch-3/ 2016, 2020: Galerie Joy de Rouvre, Genève 2026: Galerie Kornfeld, Bern

Gruppenausstellungen 1991: Kunsthalle Erfurt, Querschnitt – Junge Kunst aus dem Kanton Bern, mit Franziska Maria Beck, Peter Wüthrich, Stefan Haenni, Edy Fink, Daniel Hausig, Lorenz Spring, Erich Oetterli 2004, 2010: Centre Pasquart, Biel 2014: Young Projects Gallery, Los Angeles 2017: Kunsthal Rotterdam 2023: Color Impermanance (mit Peter Soriano), Galerie Bernhard Bischoff & Partner, Bern

Auszeichnungen Aeschlimann Corti-Stipendium (2001) Preis für bildende Kunst der Stadt Thun (2005) Anerkennungspreis der Stiftung für die Graphische Kunst in der Schweiz (2007) Atelierstipendium der Stadt Thun, Berlin (2007). Grosser Kulturpreis der Stadt Thun (2024)https://www.bernerzeitung.ch/kultur-in-thun-dominik-stauch-erhaelt-den-grossen-kulturpreis-601995048748

Werke in öffentlichen Sammlungen Hermann und Margrit Rupf-Stiftung Kunstmuseum Bern Haus Konstruktiv, Zürich Sammlung Credit Suisse, Zürich UBS Art Collection, Zürich

Kunst am Bau Ittigen, Gebäudeversicherung Bern, Wandmalerei, 2018

Weblinks

Dominik Stauch bei Videokunst.ch Website von Dominik Stauch

Einzelnachweise

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