mini| Ruine von Gersdorf – Radierung von Ludwig Richter um 1820 mini|Die Ruine im Jahr 2025 Die Gersdorfer Ruine befindet sich im Cottaer Busch, dem ehemaligen Grenzland zwischen Meißen und Böhmen, in der Nähe von Berggießhübel oberhalb von GersdorfHomepage der Gemeinde Bahretal, Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Bahretal, etwa 10 km von Pirna entfernt. Sie ist als Kulturdenkmal der Gemeinde Bahretal ausgewiesen.
Der Bau wurde 1820 als künstliche Ruine errichtet und sollte als Jagdunterstand dienen. Er ist als Nachbildung eines runden etwa 5 Meter hohen abgebrochenen Burgturmes ausgeführt. Die Ruine bildet einen halboffenen, aus Sandsteinblöcken überwölbten Raum mit einer versteckten Kochstelle. Erbauer war der damalige Rittergutsbesitzer von Gersdorf, der Generalleutnant von Leyser. Durch den naturbedingten Verfall seit 1900 ist die künstliche zu einer natürlichen Ruine geworden. Die in der Radierung gezeigte ehemalige Ansicht der Aussichtsplattform auf der Ruine ist bereits verfallenTourenblog Felsenheimat, Berggießhübler Runde, die Aussicht durch den Wald zugewachsen.
Weblinks
Die Gersdorfer Ruine Runienbeschreibung mit Rezeption aus den 19. Jahrhundert
Einzelnachweise
Kategorie:Ruine in Sachsen Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren Kategorie:Kulturdenkmal in Bahretal Kategorie:Bauwerk im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kategorie:Künstliche Ruine