Wilhelm Horn (* 6. Januar 1876 in Rehbach (Michelstadt); † 17. Mai 1952 in Berlin) war ein deutscher Anglist.
Leben Das vierte Kind des Landwirts und Schreiners Wilhelm Horn promovierte 1898 an der Universität Gießen. 1901 habilitierte er sich. Er wurde 1908 zum ordentlichen Professor in Gießen ernannt. 1932 wurde er an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin auf den Lehrstuhl für englische Sprachgeschichte berufen. In der Zeit des Nationalsozialismus war er 1933/34 Dekan der Philosophischen Fakultät. Am 1. Februar 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai 1937 aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.917.661).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16940011
Schriften (Auswahl) Beiträge zur deutschen Lautlehre. Leipzig 1898. Sprachkörper und Sprachfunktion. Leipzig 1923, . Neue Wege der Sprachforschung. Marburg 1939, . Beiträge zur englischen Wortgeschichte. Mainz 1951, .
Literatur Herman Haupt, Georg Lehnert: Chronik der Universität Gießen, 1607–1907. Alfred Tölpelmann, Gießen 1907, S. (Digitalisat). Horn, Wilhelm, in: Frank-Rutger Hausmann: Anglistik und Amerikanistik im „Dritten Reich“. Frankfurt am Main: Klostermann, 2003, S. 470f.
Weblinks Nachruf
Einzelnachweise
Kategorie:Anglist Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen) Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben 1952 Kategorie:Mann