mini|Lamone. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1964) mini|hochkant=.7|Lamone und Umgebung mini|hochkant=.7|Bahnhof Lamone-Cadempino mit dem Hügel San Zeno im Hintergrund mini|hochkant=.7|San Zeno
Lamone ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Vezia im Bezirk Lugano.
Geographie Am Hügelfuss des San Zeno (561 m ü. M.) und am linken Flussufer des Vedeggio gelegenes Strassendorf, das auch den Weiler Ostarietta umfasst.
Die Nachbargemeinden sind im Norden Torricella-Taverne, im Osten Origlio und Cureglia, im Süden Cadempino und Manno TI, im Westen Bedano und Gravesano.
Geschichte Das Dorf war schon 854 als Namonni erstmals erwähnt. Auf dem Hügel San Zeno wurde ein Schalenstein gefunden. Güter und Lehensrechte besassen hier im 9. Jahrhundert wahrscheinlich die Benediktinerabtei Sant’Ambrogio von Mailand, das Domkapitel von Como, ab dem 15. Jahrhundert die Herzöge von Mailand, 1423 das Spital Santa Maria von Lugano, das Spital San Giuseppe und 1514 das Kloster Santa Maria del Carmelo in Piacenza. 1529 gingen die Rechte von San Giuseppe sowie vom Kloster Santa Maria del Carmelo an die Familie Laghi von Lugano über.
Lamone hat nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.Patriziato di Lamone (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
Bevölkerung
Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten
Sehenswürdigkeiten
Pfarrkirche Sant’AndreaSimona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 284–285. Beinhaus Oratorium San Zeno Wohnhaus Ghezzi Villa San Zeno Villa Sobrio Vorgeschichtliche Kuppelsteine
Persönlichkeiten
Literatur
Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 376–377. Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 284–285. Johann Rudolf Rahn: I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, S. 118. Celestino Trezzini: Lamone. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 4: Güttingen – Mailand. Attinger, Neuenburg 1927, S. 582–583 (Digitalisat).
Weblinks
Amt für Statistik des Kantons Tessin: Lamone (italienisch) Lamone: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kanton Tessin Kategorie:Schweizer Gemeinde Kategorie:Ersterwähnung 854