Berlin–Bad Freienwalde–Berlin war ein Eintagesrennen im Straßenradsport für Amateure.
Geschichte Das Rennen wurde bereits vor dem Zweiten Weltkrieg begründet und war zunächst ein Straßenrennen für Fahrer aus Berlin und der Umgebung. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb es zunächst ein regionales (bezirksoffenes) Rennen und wurde Mitte der 1950er Jahre in den Rennkalender des Deutschen Radsportverbandes der DDR für die Fahrer der Leistungsklasse aufgenommen. Berlin–Bad Freienwalde–Berlin war seitdem das Saisonauftaktrennen der DDR-Fahrer und in einigen Jahren das erste Auswahlrennen für den Kader der DDR-Fahrer für die Internationale Friedensfahrt. Das Rennen führte von Berlin nach Bad Freienwalde über Neuenhagen und Niederfinow zurück nach Berlin. In einigen Jahren führte das Rennen auch bis Frankfurt (Oder) und zurück.
Die Streckenlänge variierte zwischen 108 und 176 Kilometer und war bis auf kleinere Anstiege vor Bad Freienwalde durchgehend flach. Start und Ziel war häufig die Falkenberger Straße in Berlin-Weißensee, später die Proskauer Straße in Berlin-Friedrichshain.
1994 wurde das Rennen vom Berliner Radsportverband wieder ausgerichtet, nachdem es einige Jahre nicht stattfand. Berlin–Bad Freienwalde–Berlin wurde bis 2012 ausgetragen. 2008 fand die 52. Austragung statt. 2012 fand das letzte Rennen statt. Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten und Probleme mit behördlichen Genehmigungen erlaubten keine Fortführung des Straßenrennens. hochkant=.6|mini|Günter Liebold 1966 als Sieger von Berlin–Bad Freienwalde–Berlin Palmarès
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