Karl Gustav Dengel (* 6. Januar 1786 in Königsberg;Vgl. die bei FamilySearch ausgewerteten Angaben aus der Taufkurkunde vom 31. Januar 1786 (Digitalisat, nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich). † 4. März 1852 in Berlin),Vgl. die bei FamilySearch ausgewerteten Angaben aus der Sterbeurkunde (Digitalisat, nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich); Neuer Nekrolog der Deutschen Bd. 30 (1852), Ne, 442, S. 898 (Digitalisat). Pseudonym: Sigmar Freund, war ein deutscher Dichter und königlich-preußischer Regierungsrat.
Leben Karl Gustav Dengel kam in Königsberg als Sohn des Buchhändlers Karl Gottlieb DengelKonrad Burger: Beiträge zur Buchhandelsgeschichte aus den Meßkatalogen. In: Archiv für Geschichte des deutschen Buchhandels 20 (1898), S. 175 (Digitalisat). und der Jeanne-Marie Dengel, geb. Le Noble, zur Welt. Er hatte einen älteren Bruder, Karl Georg Dengel (* 22. Dezember 1783; † nach 1852).Vgl. die bei FamilySearch ausgewerteten Angaben aus der Taufkurkunde vom 8. Januar 1784 (Digitalisat, nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich). Auch der spätere Major Karl Heinrich Dengel (* 2. Mai 1788;Vgl. die bei FamilySearch ausgewerteten Angaben aus der Taufurkunde vom 15. Mai 1788 (Digitalisat, nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich). † 3. Juni 1842)Militair-Wochenblatt Nr. 43, 22. Oktober 1842,S. 340 (Digitalisat). war einer seiner Brüder.Akademisches Erinnerungs-Buch für die, welche in den Jahren 1787 bis 1817 die Königsberger Universität bezogen haben. Hartung’sche Hofbuchdruckerei, Königsberg 1825, S. 159 (Digitalisat).
Im Wintersemester 1801/1802 immatrikulierte er sich als Student der Jurisprudenz an der Albertina.Akademisches Erinnerungs-Buch für die, welche in den Jahren 1787 bis 1817 die Königsberger Universität bezogen haben. Hartung’sche Hofbuchdruckerei, Königsberg 1825, S. 125 (Digitalisat).
1819 und noch 1825 war Dengel als Regierungsrat im preußischen Finanzministerium in Berlin.Preußen. In: Deutscher Beobachter oder privilegirte Hanseatische Zeitung Nr. 737, 25. Mai 1819 (Digitalisat). Später war er Mitarbeiter der Konsistorial-Behörden von Ost- und Westpreußen.Vgl. den Artikel in Grundrisz zur Geschichte der deutschen Dichtung. Aus den Quellen von Karl Goedeke. Achtes Buch: Vom Weltfrieden bis zur französischen Revolution. Bd. 13, Berlin 1838, S. 534 (Digitalisat).
1831 lebte er in Köln, wo er eine Grammatik für Schulen herausgab.
Dengel verstarb am 4. März 1852 in Berlin und wurde auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitsgemeinde beigesetzt. Sein Bruder Karl Georg Dengel und ein Onkel unterzeichneten die Todesanzeige.Todesfälle. In: Königlich-privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen Nr. 56, 6. März 1852, 3. Beilage, S. 4 (Digitalisat).
Werke (Mitherausgeber) Spaniens Staats-Verfassung durch die Cortes. Aus der Urschrift übertragen und hrsg. von Friedrich von Grünenthal und Karl Gustav Dengel. Ernst Heinrich Georg Christiani, Berlin 1819 (Digitalisat). (als Sigmar Freund) Jugendgedichte. G. Reimer, Berlin 1829; 2. durchgesehene und vermehrte Ausgabe. Mit dem Bruchstück einer Reise durch Italien. G. Reimer, Berlin 1832. (als Sigmar Freund) Probe und Bruchstükk einer deutschen Grammatik für die Rheinlande. Mit Beiträgen zur vergleichenden Sprachkunde mit einer Nachlese von lesbarem Ungelesenen. G. Reimer, Berlin 1832.
Literatur Grundrisz zur Geschichte der deutschen Dichtung. Aus den Quellen von Karl Goedeke. Achtes Buch: Vom Weltfrieden bis zur französischen Revolution. Bd. 13, 2. Aufl., Dresden 1938, S. 534 (Digitalisat).
Weblinks Eintrag im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar
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