Ziermühl ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Haselbach im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Die Einöde hat vier Gebäude mit WohnraumParzellarkarte auf BayernAtlas; Stand Juni 2022 und liegt etwa siebenhundert Meter Luftlinie südlich des Ortskerns von Haselbach im Tal der Menach und an der Trasse der in diesem Abschnitt rückgebauten Bahnstrecke Straubing–Miltach. Bis zur Volkszählung 1987 war der Ort als Einöde kategorisiert.

Durch den Ort führt eine Gemeindestraße von der etwas westlich verlaufenden Staatsstraße 2140 über Schwarzendachsberg zur Kreisstraße SR 4.

Geschichte Der Ort wird erstmals in den Windberger Schenkungen (vor 1191) schriftlich erwähnt, als ein Christian aus Harrling „die Mühle in dem Haselbach“ dem Kloster Windberg gegeben hat. Die älteste bisher bekannte namentliche Nennung des Orts erfolgte 1643 in der Pfarrmatrikel von Haselbach als „Zürnmill“. Über die Jahre wurden verschiedene Schreibweisen benutzt, die alle zurückgehen sollen auf das althochdeutsche Wort „ziari“ oder das neuhochdeutsche Wort „zieri“, mit der Bedeutung: herrlich, schön, prächtig.

Einwohnerentwicklung Jahr 1838 1860 1871 1875 1885 1900 1913 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner10961010914101914177

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Haselbach, Niederbayern) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Straubing-Bogen