Die Liste der Menhire im Eifelkreis Bitburg-Prüm benennt alle bekannten Menhire im heutigen Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz.
Liste der Menhire im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Nachgewiesene Menhire ArtikelAlternative BezeichnungenHeutige GemarkungGeokoordinatenAnmerkungen / EinzelnachweiseBild Menhir von Binscheid Binscheid Christianisierter Menhir als Taufbecken. 100px Menhir von Bollendorf Druidenstein, Eckstein Bollendorf 100px Menhir von Schlausenbach Forstmeister-Jansen-Stein Buchet 100px ~ Menhir am Wolfsschluff Bollendorf Ein 1,25 m hoher und 0,60 m breiter oberer Teil eines Menhirs ist erhalten. Der untere Teil wurde von einem Weg überbaut. Menhir von Eschfeld Eschfeld Christianisierter Menhir als Taufbecken. 100px ~ Fleringen Rund 2,50 m hoher Menhir. Menhir I von Holsthum Langenstein Holsthum 100px Menhir II von Holsthum Druidenstein, Menhir in der Gründelhecke Holsthum Menhir I von Nusbaum Fraubillenkreuz, Frabillenkreuz Nusbaum Christianisierter Menhir als Kreuz. 100px Menhir II von Nusbaum Stehender Menhir Nusbaum 100px Menhir III von Nusbaum Liegender Menhir Nusbaum 100px Menhirfragmente von Nusbaum Nusbaum Mehrere Überreste ehemaliger Menhire. Menhir von Niederprüm Weißenstein, Wackenstein, Schloßhecker Menhir Niederprüm Ursprünglicher Standort war Schlausenbach. Später nach Niederprüm versetzt. 100px Monolith von Schankweiler Schankweiler Monolith als Teil einer Steinkiste. 100px ~ Scharfbillig Ehemalige Markierung einer Grabstätte auf 385,9 m über NHN. Der Menhir ist nicht mehr erhalten. Letzte Reste verschwanden um 1920. Menhir von Wallersheim Landstein, Lahnstein, Langenstein Wallersheim 100px
Vermutete Menhire BezeichnungHeutige GemarkungGeokoordinatenAnmerkungen / Einzelnachweise Grenzstein im Burghof Bollendorf 1,50 m hoher und etwa 20 cm dicker Sandsteinblock. Nach oben spitz zulaufend. Laut Angaben ein ehemaliger Grenzstein. Deutung als Menhir naheliegend. Vermuteter Menhir Bollendorf Fund eines rund 3,6 m langen, liegenden Steins südöstlich des Diesburgerhofes. Möglicherweise ein umgestürzter Menhir. Zerschlagener Menhir im Brandbüsch Bollendorf Nordwestlich des Diesburgerhofes befand sich laut Angaben ein menhirartiger Stein, der 1870 bei Wegebauarbeiten zerstört wurde. Die Reste sind seitdem verschollen. Rotley oder Rote Ley Büdesheim Nordöstlich von Büdesheim steht ein turmartiger, nach oben spitz zulaufender Felsblock. Möglicherweise handelt es sich um einen Menhir. Der Fels wird mit der Drehsteinsage in Verbindung gebracht. Monolith als Altarstein Niederstedem Der alte Altar der Kirche besteht aus einem großen, behauenen Monolithen. Möglicherweise handelte es sich um einen Menhir, der zweitverwendet wurde. Die Nähe zum Ferschweiler-Plateau und die häufige Zweitverwendung von Menhiren in Kirchen sprechen dafür. Beweisen lässt sich dies jedoch nicht. Vermuteter Menhir Nusbaum Einmaliger Eintrag eines Menhirs rund 500 m südwestlich des Fraubillenkreuzes. Existenz fraglich. Menhir südlich der Nusbaumer Menhire Nusbaum Eintrag eines Menhirs südlich der Nusbaumer Menhire. Existenz fraglich. Menhir in römischer Mauer Prümzurlay Fund eines Monolithen in der Mauer der römischen Villa. 185 cm lang, 65 cm breit und 35 cm tief. Möglicherweise ein zweitverwendeter Menhir. Der Verbleib des Steins ist unbekannt.
Siehe auch Liste der Menhire in Rheinland-Pfalz
Literatur Johannes Groht: Menhire in Deutschland. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2013, ISBN 978-3-943904-18-5.
Weblinks
Megalithgräber und Menhire in Rheinland-Pfalz
Einzelnachweise
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