mini|hochkant|St. Magnus (Kattenhochstatt), aufgenommen im April 2020 Die evangelische, denkmalgeschützte Filialkirche St. Magnus steht in Kattenhochstatt, einem Gemeindeteil der bayerischen Großen Kreisstadt Weißenburg in Bayern im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-530 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.Evangelisch-Lutherische Filialkirche Sankt Magnus, Liste der Baudenkmäler in Weißenburg in Bayern, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 12. Juni 2022). Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunde der Kirche sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-6931-0425) eingetragen. Das Patrozinium der Kirche ist der hl. Magnus von Füssen, was für die Region ein eher untypisches Patrozinium ist.

Die Kirche gehört seit 2023 zur Pfarrei Flüglingen, die aus der Fusion der Pfarreien Weimersheim, Alesheim und Emetzheim entstanden ist. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Weißenburg in Bayern im Kirchenkreis Nürnberg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Geographische Lage Das Bauwerk mit der postalischen Adresse Dorfstraße 4 steht innerhalb des Dorffriedhofs und innerhalb des Kattenhochstatter Ortskerns umgeben von weiteren denkmalgeschützten Gebäuden auf einem Platz südlich der Hauptstraße auf einer Höhe von 429 Metern über NHN.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 12. Juni 2022.

Beschreibung mini|hochkant|Langhaus mit Blick auf den Altarraum Die neugotische Saalkirche wurde 1875 errichtet, indem an den mittelalterlichen Chorturm ein mit einem Satteldach bedecktes Langhaus aus drei Jochen, deren Wände von Strebepfeilern gestützt werden, nach Westen angebaut und der Chorturm zur Unterbringung der Turmuhr und des Glockenstuhls aufgestockt und mit einem schiefergedeckten, spitzen Helm bedeckt wurde. Der Chorraum hat ein Kreuzrippengewölbe.Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. Deutscher Kunstverlag, München 1999, S. 507.

Der neugotische Altar ist nicht mehr erhalten. Stattdessen steht ein einfacher Tischaltar im Raum.

In der Sakristei, der nördlich an den Turm angeschlossen ist, hängt das Renaissance-Epitaph der 1581 verstorbenen Pfarrersgattin Sophia Lenck. An der Ostseite der Sakristei hängt der Grabstein des 1857 verstorbenen Pfarrers Christian Philipp Heinrich Brandt.

Orgel mini|Orgel Die Orgel mit neun Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1981 von G. F. Steinmeyer & Co. als op. 2362 gebaut.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 11. September 2026. I Hauptwerk C–g3 Grobgedackt 8′ Prinzipal 4′ Mixtur III 1′ II Positiv C–g3 Gemshorn 8′ Rohrflöte 4′ Prinzipal 2′ Terzian II ′+′ Pedal C–f1 Subbaß 16′ Oktavbaß 8′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Bemerkungen: Schleifladen, mechanische Spiel- und Registertraktur, Spielschrank

Literatur

Weblinks

Informationen zur Kirche auf der Homepage der Pfarrei Lage der Kirche im

Einzelnachweise

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