Das Institut für Lese- und Medienforschung wurde 2006 von der Stiftung Lesen in Mainz gegründet. Das Institut zeigt neue Themen und Trends im Bereich Lese- und Medienforschung auf und führt zahlreiche Untersuchungen und Evaluationen durch. Es untersucht auch grundlegende Fragen zu Mediennutzung, Lese- und Vorleseverhalten, Lesesozialisation und zahlreiche weitere Themenbereiche. Dabei handelt es sich entweder um selbst initiierte Forschungen – zum Teil gemeinsam mit Partnern – oder um Auftragsstudien. Seit 2009 bis zur Schließung des Instituts im Frühjahr 2025 leitete die Kommunikationswissenschaftlerin Simone Ehmig das Institut.Institut für Lese- und Medienforschung – Forschung für die Leseförderung.Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen.
Projekte des Instituts REACH: Wie erreicht und motiviert man leseferne Erwachsene?Forschungsprojekt REACH MOVE: Motivation und Verbindlichkeit im Alltag von Erwachsenen mit Grundbildungsbedarf.Stiftung Lesen hat Forschungsprojekt MOVE gestartet. HEAL: Wie kann die Förderung von Gesundheit mit der Förderung von Lesen und Schreiben verbunden werden?HEAL - Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung.
Vorlesestudien In Kooperation mit der Wochenzeitung Die Zeit und der Deutschen Bahn Stiftung entstanden seit 2009 folgende Vorlesestudien:Studien: Stiftung Lesen. 2009: Warum Väter nicht vorlesen. 2010: Vorlesen und Erzählen in Familien mit Migrationshintergrund. 2011: Die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern. 2012: Digitale Angebote – neue Anreize für das Vorlesen? 2013: Neuvermessung der Vorleselandschaft. 2014: Vorlesen macht Familien stark. 2015: Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln. 2016: Was wünschen sich Kinder? 2017: Vorlesen und Erzählen als sprachliche Impulse in den ersten Lebensjahren. 2018: Bedeutung von Vorlesen und Erzählen für das Lesenlernen. Regelmäßiges Vorlesen erleichtert Grundschülern das Lesenlernen. 2019: Vorlesen: mehr als Vor-lesen! Vorlesepraxis durch sprachanregende Aktivitäten in Familien vorbereiten und unterstützen. 2020: Wie wird Vorlesen im Alltag möglich? Eine Befragung von Eltern, die nicht oder selten vorlesen. 2021: Warum ist Vorlesen in Kitas so wichtig? Kitas als Schlüsselakteure in der Leseförderung.
Publikationen (Auswahl) S. C. Ehmig: Lesekompetenz und Lesebegriff. In: Politik und Zeitgeschichte. 69(12), 2019, S. 23–28 (online). S. C. Ehmig: Frühe Sprach- und Leseförderung mit Medien. In: Medien + Erziehung. 57, 2013, S. 22–29. A. Wirth, S. C. Ehmig et al: Promising interactive functions in digital storybooks for young children. In: K. J. Rohlfing, C. Müller-Brauers (Hrsg.): International perspectives on digital media and early literacy. The impact of digital devices on learning, language acquisition and social interaction. Routledge, 2021, S. 105–121 (englisch) S. C. Ehmig, L. Heymann: Das berufliche Umfeld. Eine Studie der Stiftung Lesen zur Wahrnehmung von Beschäftigten mit Lese- und Schreibschwierigkeiten durch Vorgesetzte und Kolleg/inn/en. In: W. Riekmann, K. Buddeberg, A. Grotlüschen (Hrsg.): Das mitwissende Umfeld von Erwachsenen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen. Ergebnisse aus der Umfeldstudie. Waxmann, 2016, S. 179–198.
Weblinks Institut für Lese- und Medienforschung Projekte: Stiftung Lesen REACH Interview zum Vorlesetag
Einzelnachweise
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