Johannes Stupka (* 29. März 1915 in Weißenberg; † 5. September 1980 in Berlin) war ein deutscher Ökonom.
Leben Nach dem Abitur in Löbau, Banklehre und Gehilfentätigkeit bei der Dresdner Bank studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Handelshochschule Leipzig. Am 21. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.329.507).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43840236Peter Mantel: Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus, Wiesbaden 2009, S. 844 Er war Assistent bei Hermann Großmann, Karl Thalheim und Gerhard Menz (1940–1949). Nach der Promotion zum Dr. rer. pol. 1944 in Leipzig war er Dozent (ab 1954) und Professor (ab 1961) an der Akademie für Gemeinwirtschaft in Hamburg. Nach der Habilitation am 22. Juni 1960 an der Universität Hamburg folgte er 1963 einem Ruf an die Freie Universität Berlin.
Schriften (Auswahl) Strukturprobleme konsumgenossenschaftlicher Wirtschaftsformen. Neuwied 1951, . Genossenschaftliche Strukturtypen. Dargestellt am Beispiel der Konsumgenossenschaften. Karlsruhe 1961, . Objekte und Leistungen der genossenschaftlichen Verbandsprüfung. Tübingen 1962, .
Literatur Oswald Hahn: Johannes Stupka zum 65. Geburtstag. In: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen. 30,1 (1980).
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (HWP Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1915 Kategorie:Gestorben 1980 Kategorie:Mann