Die Friedrichshafen FF 40 war ein deutsches einmotoriges Marineflugzeug im Ersten Weltkrieg. Sie gehörte zur Gattung Zweisitziges Schwimmerflugzeug mit einem MG (C) und Funkanlage (CFT).
Entwicklung Die FF 40 war eine Versuchskonstruktion; der Motor war in den Rumpf eingebaut und trieb über ein ZF-Kegelradgetriebe zwei beidseitig des Rumpfes an Auslegern angebrachte Luftschrauben an. Eventuell verzögerten Probleme mit dem Antriebssystem die Auslieferung, denn der Prototyp wurde zwar schon am 12. Februar 1916 bestellt und zwei Monate später erstmals geflogen, aber erst am 14. April 1917 mit der Marine-Nummer 669 an das Seeflugzeug-Versuchskommando nach Warnemünde geliefert. Die Abnahme wurde am 1. Juni 1917 abgeschlossen. Es blieb bei diesem einen Prototyp.
Der Propellerhersteller war die Firma Luckenwalde. Die beiden Schwimmer hatten eine Länge von 7,50 m bei einer Breite von 0,91 m. Das Gewicht der Schwimmer betrug je 122,5 kg bei je einem Volumen von 3000 l, ausreichend um die maximale Startmasse von 2539 kg schwimmend zu tragen.
Technische Daten mini|Risszeichnung der Vorderansicht Kenngröße Daten Besatzung 3 Länge 12,43 m Spannweite Oberflügel 21,00 mUnterflügel 19,00 m Höhe 4,48 m Flügelfläche 88,9 m² Querruder 4,92 m² Höhenruder 2,60 m² Seitenruder 1,64 m² Flächenbelastung 28,56 kg/m² Leistungsbelastung 10,58 kg/PS Leermasse 1829 kg Zuladung 710 kg Startmasse 2539 kg Höchstgeschwindigkeit 125 km/h in NN Steigzeit 5 min auf 500 m Höhe8 min auf 1000 m Höhe10,5 min auf 1000 m Höhe Dienstgipfelhöhe ? m Reichweite 750 km Brennstofftank 385 l Flugdauer 6 h Propellerdurchmesser (2×) 3,00 m bei 2,20er Steigung Triebwerk ein wassergekühlter Maybach Mb IVmit Nennleistung Bewaffnung ein bewegliches Parabellum MG 14, 7,92 mm
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Einzelnachweise
Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine) Kategorie:Schwimmerflugzeug Kategorie:Seeaufklärer Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1916