Górniki (deutsch: Friedrichswille) ist ein Stadtteil von Bytom (Beuthen) in Oberschlesien. 1975 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Bytom.

Geschichte mini|links|Ortsbild mini|hochkant|Wegkreuz Friedrichswille entstand von 1781 bis 1782 und wurde als Kolonie von Stollarzowitz gegründet.Towarzystwo Miłośników Bytomia: Z diejów dzielnic Bytomia, 1991 Sie diente als Wohnsiedlung für die Arbeiter der umliegenden Bergwerke. Der neben Friedrichswille entstandene Wohnplatz Gorniken wurde 1887 in die Gemeinde Friedrichswille eingemeindet. Der Ort lag im Landkreis Tarnowitz. 1865 hatte Friedrichswille 50 Häusler und eine Galmeigrube. Die Einwohner lebten vom Bergbau als Haupterwerbszweig.Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten im Ort 58 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 485 für eine Zugehörigkeit zu Polen.Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Friedrichswille verblieb nach der Teilung Oberschlesiens 1922 beim Deutschen Reich. 1931 wurde die Kameradschafts-Siedlung Friedrichswille-Stollarzowitz gegründet.Oberschlesien im Bild, 1931, Nr. 42 Die Einwohnerzahl stieg bis 1939 auf 2058. Bis 1945 gehörte der Ort zum Landkreis Beuthen.

1945 kam der bis dahin deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde ins polnische Górniki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Ab 1945 gehörte der Ort zum Powiat Bytomski. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Kattowitz und 1951 zum Powiat Tarnogórski. 1975 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Bytom. Seit 2012 zählt Górniki als eigener Stadtbezirk.Uchwała nr XXX/449/12 Rady Miejskiej w Bytomiu z dnia 30 maja 2012r. w sprawie utworzenia dzielnicy Górniki

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke Wegkreuz aus Stein mit zwei Figuren

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Stadtteil von Bytom Kategorie:Ort in Schlesien Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien