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In der Liste der Baudenkmale in Schöningen sind die Baudenkmale der niedersächsischen Stadt Schöningen aufgelistet. Der Stand der Liste ist der 12. Mai 2026. Die Quelle der Baudenkmale und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen.

Allgemein

Esbeck Alte Kirchstraße 4 ID: 32631046 Kleine offene Hofanlage mit Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude der Zeit um 1800 in regional typischer Fachwerkbauweise, leicht hinter einem Vorgarten zurückgesetzt.

Burg Esbeck ID: 32631046 Die frühere Burg Esbeck ist eine Gutsanlage auf dem ovalen Plateau einer Burganlage, umgeben von einem bis 14 m breiten Wassergraben und Mauereinfriedung aus Natursteinmauerwerk, an der Burgseite weitestgehend gestützt. Östliche tonnengewölbte Bogenbrücke. Herrenhaus mit Bauphasen des 16.–19. Jh. sowie um die Hoffläche polygonal am Plateaurand angelegten Wirtschafts- und Nebengebäuden des 19. Jh. Östlich ein Gutspark.

Kirchhof Esbeck ID: 32631082 Historischer Ortskern mit spätmittelalterlicher Pfarrkirche sowie dem Pfarrhof mit Pfarrhaus und Einfriedung von um 1876/78.

Warberger Straße 8, 10 ID: 32631105 Zwei stattliche und regionaltypische vierseitige Hofanlagen in teils Massiv- und teils Fachwerkbauweise mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der zweiten Hälfte des 19. Jh.

Einzelbaudenkmale

Hoiersdorf Hofanlage Am Scheberg 5 ID: 32631131

Hofanlage Am Winkel 9 ID: 32631167 Zweiseitige Hofanlage mit gut gestaltenen Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude und Einfriedung aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Rückwärtig großes Gartenareal.

Hofanlage Dorfstraße 4 ID: 32631180 Regionaltypischer geschlossener Vierseithof mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden des 18. und 19. Jh., in Fachwerkbauweise errichtet.

Hofanlage Dorfstraße 6 ID: 32631192 Dreiseitige Hofanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der ersten und zweiten Hälfte des 19. Jh.

Einzelbaudenkmale

Schöningen Einzelbaudenkmale

Altstadtbereiche Brauhof ID: 32630482 Altstadtbereich mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden des 18. und 19. Jh. als Randbebauung des Platzes Brauhof.

Markt ID: 32630612 Ortsbildprägender historischer Ortskern mit Rathaus, Gymnasium und beachtlichen Fachwerk-Wohnhäusern des 16.–18. Jh.

Salzstraße / Tränke ID: 32630953 Straßenbildprägende und geschlossene Abfolge von kleinen Fachwerkwohnhäusern des 17. bis 18. Jh.

Westendorf ID: 32630798 Gruppe von Fachwerkwohnhäusern des 17. und 19. Jh.

Am Wallgarten ID: 32630520 Ortsgeschichtlich bedeutende und zu einer Parkanlage umgestaltete ehemalige Wallbefestigung der Stadt.

Am Wallgarten 32 – 34 ID: 32630533 Abfolge anspruchsvoll gestalteter villenartiger Wohnhäuser aus dem Anfang des 20. Jh.

Arbeiterhäuser der BKB ID: 32630774 Straßenbildprägende geschlossene Wohnhauszeile von ehem. Bergarbeiterhäusern der Grube Treue als einheitlich und gut gestaltete Hausteinbauten der Mitte des 19. Jh. mit rückwärtigen Nebengebäuden. Der Häuserzeile ist ein eigener Grünstreifen, Fußweg sowie eine Kopfsteinpflasterung vorgelagert, rückwärtiger Hofbereich als Garten und Trockenplatz genutzt.

Arbeiterwohnhäuser Bahnhofstraße 3 – 12 ID: 32630573 Straßenbildprägende Zeile von Arbeiterwohnhäusern als gestaltete Bruchsteinbauten aus der Mitte des 19. Jh.

Baderstraße 1 – 5 ID: 32630560 Straßenbildwirksame Zeile zweigeschossiger Fachwerkhäuser des 18. Jh. an der Platzerweiterung zur Baderstraße mit Straßenpflasterung des 19. Jh.

Beguinenstraße / Heinrich-Jasper-Straße ID: 32630573 Straßenbildprägende einheitliche Abfolge von typischen Mietshausbauten des ausgehenden 19. Jh. als zwei- und dreigeschossige teils verputzte Ziegelbauten mit lebhaften Stuck- und Putzgliederungen.

Friedhofsanlage Müller-Mühlenbein-Straße ID: 32630858

Gabelsberger Straße 2 ID: 32630717 Künstlerisch beachtliches herrschaftliches Anwesen aus dem Anfang des 20. Jh. mit repräsentativer Villa, Nebengebäuden sowie umfangreichen Gartenbereich.

Hakebergischer Hof ID: 32630599 Ursprünglich eine Einheit bildende Hofanlage mit beachtlichen Fachwerkgebäuden vom Ende des 18. Jh.

Herrenstraße 1 – 5 ID: 32630762 Straßenbildwirksame geschlossene Häuserzeile mit zweigeschossigen Wohnhäusern des 19. Jh.

Kanzlerhof ID: 32630999 Stadtgeschichtlich bedeutende Anlage des Kanzlerhofs mit teils in Bruchstein und teils in Fachwerk errichteten Wirtschaftsgebäuden des 18. Jh., sowie einem Ziegel-Wirtschaftsgebäude von um 1905. Hoffläche in Elmkalksteinpflasterung.

Kesselstraße 8, 9, 11 ID: 32630798 Gruppe von Fachwerkwohnhäusern des 17. und 19. Jh.

Kirche und Pfarrhaus St. Marien ID: 32630546 Ortsgeschichtlich wichtige und städtebaulich wirksame Gebäudegruppe mit Kirche, Pfarrhaus und Pfarrwohnheim St. Marien / Maria Hilfe der Christen.

Klosterfreiheit 32, 33 ID: 32630826 Kleine Fachwerkbaugruppe des 18. Jh. im Bereich der ehemaligen Klosterfreiheit.

Klostergut St. Lorenz ID: 32630810 Die orts- und landschaftsbildprägende Domäne ist innerhalb des 1221 gegründeten Augustinerchorherrenstifts. Zum Kernbestand gehören die Klostergebäude mit der im romanischen/spätgotischen Kirche St. Lorenz sowie den im Kern spätgotischen Konventsgebäuden, die später zu Wirtschaftszwecken umgeformt wurden. Rudimentäre Kalksteinpflasterung, insbesondere im westlichen Hofbereich und am Rand der Häuserbebauung. Intakte Klostermauer umfasst den Bereich des südlichen Kirchhofes und des Gartenbereiches.

Neuetor 21 – 24 ID: 32630870 Geschlossene Zeile dreier Fachwerkwohnhäuser des 17. und 18. Jh.

Ohrsleber Weg 1 ID: 32630905 Einheitlich gestaltete Hofanlage mit baukünstlerisch beachtlichem Wohnhaus und Nebengebäuden aus dem Jahre 1882.

Plan 1–3 ID: 32630930 Gruppe dreier zweigeschossiger Fachwerkwohnhäuser des 17. Jh. mit reichverzierten Geschossvorkragungen.

Salzstraße 15 – 17 ID: 32631214 Straßenbildwirksame geschlossene Häuserzeile dreier Fachwerk-Wohnhäuser der Mitte des 19. Jh.

Salzstraße 26 – 30 ID: 32630966 Straßenbildwirksame Gruppe von Fachwerkwohnhäusern, überwiegend aus dem 18. Jh.

Schloss Schöningen ID: 32630649 Eine aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangene vierflügelige Schlossanlage des späten 16. und des frühen 17. Jh. Mittelalterliche Fundamente in den beiden quadratischen Flankentürmen des Osttraktes erhalten, im Südturm die rippengewölbte ehemalige Kapelle für den katholischen Gottesdienst sowie im Südtrakt im Unterbau Teile des alten Palas. Das heute Erscheinungsbild ist wesentlich durch Erneuerungen und Umbauten Ende des 16. und Anfang des 17. Jh. bestimmt.

Wallstraße 3 – 6 ID: 32630626 Straßenbildprägende Zeile gut gestalteter Wohnhäuser des Spätklassizismus, errichtet um 1860.

Wildenstein-Leestensche Clus ID: 32630750 Orts- und kulturgeschichtlich bedeutende Baugruppe mit spätgotischer Kapelle am Platze eines ehemaligen Lepra-Spitals und ehemaligen Armenhauses als stattlicher Fachwerkbau von 1669. Vor Kirchturm zwei mittelalterliche/neuzeitliche Steinkreuze, die als translozierte Sühnesteine vermutet werden.

Weblinks

Denkmalatlas Niedersachsen

Einzelnachweise

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