From the Inside ist das vierte Soloalbum und das elfte Studioalbum des Musikers Alice Cooper. Es erschien am 17. November 1978.

Hintergrund Alice Cooper war 1977 auf dem Zenit seiner Alkoholsucht angelangt. Nach der King of the Silver Screen-Tour begab er sich in ein New Yorker Sanatorium. Die Erfahrung hieraus verarbeitete er zum Konzeptalbum From the Inside. Der Albumtitel kann verschieden interpretiert werden: From the Inside als aus dem Inneren des Sanatoriums sowohl als aus dem Inneren (der Psyche).Super Duper Alice Cooper, Doku, 2014Zeitsprung: Am 17. November 1978 macht Alice Cooper eine Therapie mit „From The Inside“., udiscover-music.de, abgerufen am 27. Mai 2022

Cooper holte für das Songwriting Bernie Taupin mit ins Boot. Taupin hatte mit Elton John jahrelang zusammengearbeitet, aufgrund von Zerwürfnissen die Partnerschaft jedoch pausiert. Taupin brachte Davey Johnstone und Dee Murray aus der Elton John-Band mit. Gastbeiträge gab es zudem von Kiki Dee und den Toto-Bandmitgliedern Bobby Kimball, David Hungate, Steve Porcaro und Steve Lukather.

Das Album enthielt in der Vinyl-Version einige Gimmicks und aufklappbare Elemente. So wurde Cooper in Zwangsjacke sichtbar oder ein Gruß an den 1978 verstorbenen Freund Keith Moon.From the Inside, sickthings.co.uk, abgerufen am 27. Mai 2022

Cooper hatte seine Sucht jedoch nicht endgültig besiegt, zudem brachte ihn Taupin zu Kokain. Erst 1983 pausierte Cooper seine Karriere und begab sich erneut in Therapie.

Singleauskopplungen Aus dem Album erschienen zwei Singleauskopplungen. Die Ballade How You Gonna See Me Now erschien am 9. Oktober 1978 und erreichte Platz 12 der US-Singlecharts. From the Inside folgte im Februar 1979.

Titelliste Cooper, Taupin und Wagner waren bei allen Songs am Songwriting beteiligt. Weitere wie aufgeführt.

Besetzung Dennis Conway – Schlagzeug Alice Cooper – Gesang David Foster – Keyboard Jay Graydon – Gitarre, Synthesizer David Hungate – Bass Davey Johnstone – Lead-Gitarre, Begleitgesang Jim Keltner – Perkussion Robbie King – Keyboard Marcy Levy – Gesang in „Millie and Billie“ Steve Lukather – Gitarre Fred Mandel – Keyboard Dee Murray – Bass Rick Nielsen – Gitarre John Pierce – Bass Steve Porcaro – Synthesizer Michael Ricciardella – Schlagzeug Rick Shlosser – Schlagzeug Leland Sklar – Bass Dick Wagner – Lead-Gitarre sowie Bill Champlin, Kiki Dee, Flo & Eddie, Tom Kelly, Bobby Kimball, Sheryl Cooper, The Totally Committed Choir – Begleitgesang

Rezeption Obwohl Alice Cooper „Herzblut“ in das Album steckte und es sein „classiest sounding album“ nennt, erhielt es lediglich gemischte Kritiken. Stilistisch sei es zu „glatt“ und zu „professionell“ produziert. Das Gegenteil hätte die vorigen Alben ausgemacht. Tom Carson bemerkte in seiner Rezension, ob man überhaupt einem „höflichen Anarchisten“ zuhören wolle.From the Inside Review, Tom Carson, englisch, abgerufen am 27. Mai 2022

Chartplatzierungen

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Album 1978 Kategorie:Album (Rock) Kategorie:Alice-Cooper-Album