mini|Nordansicht Der Geissenstall Alp Parvansauls in Vrin im Schweizer Kanton Graubünden besteht aus zwei Gebäuden und ist ein Frühwerk des Architekten Gion A. Caminada auf der Alp Parvalsauns.

Lage mini|Lage am Aua da Ramosa, links der Aua Diesrut Der Gebäudekomplex steht gut vier Kilometer südwestlich des Dorfes Vrin auf einer Höhe von am Wanderweg 6, der von Vrin über den Pass Diesrut in die Greina-Hochebene führt. Der Gebirgsbach Aua da Ramosa trennt den Geissenstall vom 400 Meter entfernten Weiler Puzzatsch.

Geschichte und Architektur Die Anlage, bestehend aus zwei Baukörpern – Wohn- und Ökonomiehaus – wurde von 1992 bis 1993 nach den Plänen Caminadas entworfen und errichtet. Die Unterteilung in zwei Häuser entspricht der tradierten Dorfstruktur. Der Stall als Schutzbau schmiegt sich als Riegel an den Hang; das Haus mit Satteldach schafft die Beziehung zum Tal. Holz und Stein sind das Baumaterial. Die Churer Ingenieure Branger & Conzett zeichneten verantwortlich für das Tragwerk.

Preise 1994: Auszeichnung für gute Bauten GraubündenAuszeichnung guter Bauten im Kanton Graubünden. In: Schweizerischer Ingenieur und Architekt. Ausgabe 48, November 1994, S. 1018, doi:10.5169/seals-78567

Literatur Bettina Schlorhaufer (Hrsg.), Lucia Degonda (Fotografien): Cul zuffel e l'aura dado – Gion A. Caminada. Quart Verlag, Luzern 2005, ISBN 3-907631-69-2. (überarbeitete und erweiterte Auflage 2018, ISBN 978-3-03761-114-2) Gion A. Caminada: Feature: Gion A. Caminada. (= A+U. 541). A+U Publishing, Tokyo 2015, ISBN 978-4-900211-83-4.

Weblinks

Geissenstall Alp Parvansauls in der Deutschen Digitalen Bibliothek Geissenstall Alp Parvansauls in Bildindex des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte

Fussnoten

Kategorie:Bauwerk in Lumnezia Kategorie:Alp in der Schweiz Kategorie:Erbaut 1993