Ullabritt Horn (* 16. Juni 1956 in Bremerhaven; † 17. Dezember 2017 in FrankenTraueranzeige vom 23. Dezember 2017, abgerufen am 13. Mai 2022.) war eine deutsche Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin von Dokumentarfilmen.
Leben
Mitte der 70er Jahre war sie Mitbegründerin des Nürnberger „Kino im Komm“, das sich auf politische und kulturelle Filme spezialisiert hatte. Sie studierte Theaterwissenschaft und realisierte 1979 ihren ersten Film, gemeinsam mit Margareta Heinrich. Einer ihrer ersten Filme widmet sich dem Leben der russischen Revolutionärin Alexandra Kollontai. A Man Can Make a Difference begleitet Ben Ferenc, Hauptankläger in den Nürnberger Prozessen. 2018 widmete das Filmhaus Nürnberg ihr eine Hommage. Ullabritt Horn verstarb im Dezember 2017 im Alter von 61 Jahren.
Auszeichnungen
2015 Preis der Stadt Nürnberg („Nürnberg-Stipendium“) 2015 Bester Dokumentarfilm bei den Biberacher Filmfestspielen für A Man Can Make a Difference 2015 Prädikat „besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) für A Man Can Make a Difference 2016 Cinema for Peace Award, Nominierung für A Man Can Make a Difference
Filmografie 1983: Ich habe viele Leben gelebt. Alexandra Kollontai – Ein Portrait 1983: Genossinnen 1993: Bitte grüße mich nie mehr! 1997: Wir vergessen nichts und nie 2002: Ein Chinese mit dem Kontrabaß 2004: Die Nürnberger Künstlergruppe „Der Kreis“ 2006: Stolz und Trauer – Was von der AEG-Familie bleibt 2006: Ge-Metzel am Hauptmarkt 2013: Herz oder Stern 2015: A Man Can Make a Difference
Weblinks
Genossinnen im Filmarchiv Austria
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Frau