Lubień () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Miłomłyn (Stadt-und-Land-Gemeinde Liebemühl) im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen).
Geographische Lage Lubień liegt am Oberländischen Kanal () im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, acht Kilometer westlich der Kreisstadt Ostróda (). mini|links|Der Kanał Elbląski (Oberländischer Kanal) bei Lubień mini|Wehr am Kanaİ Elbląski Geschichte Erstmals erwähnt wurde Lieben (um 1820 Grünenort, nach 1820 Grünorth) im Jahre 1645.Dietrich Lange: Grünort, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) War der Ort auch ein Wohnplatz innerhalb der Gemeinde Bieberswalde (polnisch Liwa), so gehörte die den Ort dominierende Försterei ab 1874 als Gutsbezirk Grünort, Forst, zum Amtsbezirk Bieberswalde im Kreis Osterode in Ostpreußen,Rolf Jehke: Amtsbezirk Bieberswalde bis dieser – wohl Anfang des 20. Jahrhunderts – in den Forstgutsbezirk Liebemühl (polnisch Miłomłyn) umgegliedert wurde. mini|links|Schleuse Lubień In Kriegsfolge kam Grünort 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen. Der kleine Ort erhielt die polnische Namensform „Lubień“ und ist heute eine Ortschaft innerhalb der Stadt-und-Land-Gemeinde Miłomłyn (Liebemühl) im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Kirche Bis 1945 war Grünort in die evangelische Pfarrkirche LiebemühlWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 499 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche Osterode i. Ostpr.AGOFF: Kreis Osterode in Ostpreußen (polnisch Ostróda) eingegliedert.
Heute gehört Lubień katholischerseits zur Pfarrei Liwa (Bieberswalde) im Bistum Elbląg (Elbing), evangelischerseits zur Kirche in Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche.
Verkehr Nach Lubień führt von Liwa aus eine Verbindungsstraße, die sich als Landweg bis nach Faltyjanki (Faltianken) fortsetzt. Eine Anbindung an den Bahnverkehr besteht nicht.
Weblinks
Bildarchiv Ostpreußen: Diashow Grünort Bildarchiv Ostpreußen: Ortsplan von Bieberswalde, Stand 1945 (mit Försterei Grünort)
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1645 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Geographie (Gmina Miłomłyn)