Wilhelm von Reck (* 1886Albert Grzesinski (Autor), Eberhard Kolb (Hrsg.): Im Kampf um die deutsche Republik. Erinnerungen eines Sozialdemokraten (= Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte: Schriftenreihe der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Band 9). Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56591-5, S. 293, Anmerkung 5, Ausschnitt; † 1964) war ein deutscher Verwaltungsjurist.Sterbejahr nach Kösener Corpslisten 1971, 68/744.

Leben Wilhelm von Reck studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Rechtswissenschaft. 1904 wurde er im Corps Vandalia Heidelberg recipiert. Mit ihm aktiv waren Ludwig Frege und Julius Wätjen.KCL 1930, 73/749. Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst. Vom Oberpräsidium der Provinz Hannover kam er im Mai 1923 vertretungsweise, später endgültig auf den Landratsposten im Kreis Stolzenau. Als der Kreis zum 1. Oktober 1932 dem benachbarten Kreis Nienburg zugeschlagen wurde, wechselte v. Reck als Landrat nach Nienburg. 1937 wurde er beurlaubt und in den einstweiligen Ruhestand versetzt.Landkreis Nienburg (territorial.de) Ab 1938 war er Regierungs- bzw. Oberregierungsrat beim Oberpräsidium Hannover. Als Oberregierungsrat a. D. lebte er später in Göttingen (Dahlmannstr. 1).KCL 1960, 68/744.

Einzelnachweise

Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Landkreis Nienburg/Weser) Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1964 Kategorie:Mann