alt=Das Bild zeigt das Logo des Deutschen Filmpreises. Es ist auf einem schwarzen Hintergrund dargestellt, was die anderen Elemente des Logos betont. Im Zentrum des Logos befindet sich der Schriftzug „DEUTSCHER FILMPREIS“ in Großbuchstaben und in einer modernen, serifenlosen Schriftart. Die Buchstaben sind weiß und stehen klar im Kontrast zum dunklen Hintergrund. Der Text wird von einem goldenen Rahmen eingefasst, der an der oberen und rechten Seite des Logos sichtbar ist. Dieser Rahmen verleiht dem Logo eine elegante und hochwertige Wirkung, die die Bedeutung des Deutschen Filmpreises als renommierte Auszeichnung in der deutschen Filmindustrie unterstreicht.|mini|hochkant=1.3|Logo des Deutschen Filmpreises seit 2019 mini|rechts|Eingang zur Verleihungsveranstaltung des Dt. Filmpreises, Juni 2022 Die 72. Verleihung des Deutschen Filmpreises (Lola) fand am 24. Juni 2022 im Palais am Funkturm in Berlin statt und wurde von Katrin Bauerfeind moderiert. Die meisten Auszeichnungen erhielt Andreas Kleinerts Filmbiografie Lieber Thomas, die neun ihrer zwölf Nominierungen in Siege umsetzen konnte.Die Preisträger:innen 2022. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 24. Juni 2022).

Die Vorauswahl der Filme wurde am 28. Februar 2022 veröffentlicht. Die aus 17 Mitgliedern bestehende Vorauswahlkommission Spielfilm nahm 25 Spielfilme in die Vorauswahl. Die zwölf Kommissionsmitglieder der Kategorie Kinderfilm wählten sechs Filme aus, die zehnköpfige Dokumentarfilmkommission wählte 15 Dokumentarfilme. Aus den vorausgewählten Filmen wählten die über 2200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2022. Diese wurden am 12. Mai 2022 von Lea van Acken und Maria Ehrich sowie Alexandra Maria Lara, Florian Gallenberger und Claudia Roth bekanntgegeben.

Die erfolgreichsten Filme(mindestens zwei Nominierungen, exkl. Jury- oder Publikumspreise;hervorgehoben = meiste AuszeichnungenN = Nominierung; A = Auszeichnung) Film N A Lieber Thomas 12 9 Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush 10 3 Große Freiheit 8 2 Stasikomödie 4 0 Niemand ist bei den Kälbern 3 1 Die Schule der magischen Tiere 3 2 Spencer 2 0 Wunderschön 2 1

Preisträger und Nominierungen

Bester Spielfilm Auszeichnung Filmtitel Produktion Regie Filmpreis in Gold Lieber Thomas Michael Souvignier, Till Derenbach Andreas Kleinert Filmpreis in Silber Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush Claudia Steffen, Christoph Friedel Andreas Dresen Große Freiheit Benny Drechsel, Sabine Moser, Oliver Neumann Sebastian Meise

außerdem nominiert: Contra – Produktion: Christoph Müller, Tom Spieß Spencer – Produktion: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade Wunderschön – Produktion: Lothar Hellinger, Christopher Doll

Bester Dokumentarfilm The Other Side of the River – Produktion: Frank Müller, Antonia Kilian, Guevara Namer We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden – Produktion: Michael Loeken, Ulrike Franke Wem gehört mein Dorf? – Produktion: Marcel Lenz, Guido Schwab

Bester Kinderfilm Der Pfad – Produktion: Daniel Ehrenberg Die Schule der magischen Tiere – Produktion: Alexandra Kordes, Meike Kordes

Beste Regie Andreas Kleinert – Lieber Thomas Andreas Dresen – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush Sebastian Meise – Große Freiheit

Bestes Drehbuch Thomas Wendrich – Lieber Thomas Thomas Reider, Sebastian Meise – Große Freiheit Laila Stieler – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Beste weibliche Hauptrolle Meltem Kaptan – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush Sara Fazilat – Nico Saskia Rosendahl – Niemand ist bei den Kälbern Ursula Strauss – Le Prince

Beste männliche Hauptrolle Albrecht Schuch – Lieber Thomas Farba Dieng – Toubab Franz Rogowski – Große Freiheit

Beste weibliche Nebenrolle Jella Haase – Lieber Thomas Sandra Hüller – Das Schwarze Quadrat Anja Schneider – Lieber Thomas

Beste männliche Nebenrolle Alexander Scheer – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush Godehard Giese – Niemand ist bei den Kälbern Henry Hübchen – Stasikomödie Jörg Schüttauf – Lieber Thomas

Beste Kamera/Bildgestaltung Johann Feindt – Lieber Thomas Crystel Fournier – Große Freiheit Claire Mathon – Spencer

Bester Schnitt Gisela Zick – Lieber Thomas Bettina Böhler – A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe Joana Scrinzi – Große Freiheit

Beste Tongestaltung Jonathan Schorr, Dominik Leube, Gregor Bonse, John Gürtler – Niemand ist bei den Kälbern Andreas Hildebrandt, Filipp Forberg, Matthias Lempert – In den Uffizien Bertin Molz, Thorsten Bolzé, Mario Hubert, Marco Hanelt, Benedikt Uebe – Fly Michael Schlömer, Paul Rischer, Martin Steyer – Axiom

Beste Filmmusik Annette Focks – Wunderschön Ali N. Askin – Peterchens Mondfahrt Johannes Repka, Cenk Erdoğan – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Bestes Szenenbild Myrna Drews – Lieber Thomas Lothar Holler – Stasikomödie Susanne Hopf – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Bestes Kostümbild Anne-Gret Oehme – Lieber Thomas Janina Brinkmann – Stasikomödie Tanja Hausner – Große Freiheit Birgitt Kilian – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Bestes Maskenbild Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein, Roman Braunhofer – Große Freiheit Grit Kosse, Uta Spikermann – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush Uta Spikermann, Grit Kosse – Lieber Thomas

Beste visuelle Effekte und Animation Dennis Rettkowski, Markus Frank, Tomer Eshed – Die Schule der magischen Tiere Denis Behnke – Stasikomödie Thomas Loeder – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Besucherstärkster Film Die Schule der magischen Tiere

Ehrenpreis Jürgen Jürges, deutscher Kameramann

Weblinks

Vorauswahl 2022 Preisverleihung 2022

Einzelnachweise

#2022 Kategorie:Preisverleihung 2022 Kategorie:Filmjahr 2022 Kategorie:Filmpreisverleihung in Berlin Kategorie:Palais am Funkturm