Fritz Max Armin Schmidt (* 11. November 1888 in Hildburghausen; † 17. Mai 1978 in Gütersloh) war ein deutscher Kommunalpolitiker der NSDAP. Er war von 1933 bis 1945 Oberbürgermeister der Stadt Jena in Thüringen.

Leben Zum 1. August 1928 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 96.801).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37950964 Am 29. Mai 1933 wurde der seit 1932Michael Rademacher: Handbuch der NSDAP-Gaue, 1928–1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreussen, Sudetenland und Wartheland. 2000, S. 283. als Kreisleiter der NSDAP tätige Schmidt für zwölf Jahre zum Oberbürgermeister von Jena vereidigt.Max Warnack (Hrsg.): Taschenbuch für Verwaltungsbeamte, 56. Jahrgang, Carl Heymanns Verlag, Berlin, 1939, S. 280. 1937 gab er die Funktion des Kreisleiters ab.

Im Zweiten Weltkrieg wurde auch der Dienstsitz Schmidts, das Rathaus, teilweise durch alliierte Bombenangriffe zerstört. Er hatte mehreren Verwaltungs- und Aufsichtsräten in Jena angehört.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Schmidt von der US-amerikanischen Militärregierung verhaftet und durchlief ein Entnazifizierungsverfahren.

Weblinks Stadtkreis Jena Verwaltungsgeschichte und die Oberbürgermeister auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)

Einzelnachweise

Kategorie:Bürgermeister (Jena) Kategorie:Kreisleiter (NSDAP) Kategorie:Person (Jena) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1888 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann