Eberhard Pikart (* 22. August 1923; † 13. Oktober 2017 in HohenbrunnTraueranzeige in der Süddeutschen Zeitung, 18. Oktober 2017.) war ein deutscher Historiker.
Eberhard Pikart wurde nach einem Studium der Geschichtswissenschaft 1955 an der Universität Freiburg promoviert. Später war er Kustos des 1964 errichteten Theodor-Heuss-Archivs in Stuttgart. Seit den 1970er Jahren lehrte er als Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.
Schriften (Auswahl) Die Gemeindereformpläne der französischen Restauration 1814–1830. Phil. Diss. Freiburg im Breisgau 1955. mit Erich Matthias (Bearb.): Die Reichstagsfraktion der deutschen Sozialdemokratie 1898 bis 1918 (= Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Reihe 1: Von der konstitutionellen Monarchie zur parlamentarischen Republik. Bd. 3). 2 Bände, Droste, Düsseldorf 1966. (Hrsg.) Theodor Heuss: Aufzeichnungen 1945–1947. Aus dem Nachlass hrsg. und mit einer Einleitung versehen. Wunderlich, Tübingen 1966. (Hrsg.) Theodor Heuss: Tagebuchbriefe. 1955–1963. Eine Auswahl aus Briefen an Toni Stolper. Wunderlich, Tübingen 1970. (Hrsg.) Klaus Epstein: Vom Kaiserreich zum Dritten Reich. Geschichte und Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein Leitfaden. Ullstein, Frankfurt am Main 1973. Theodor Heuss und Konrad Adenauer. Die Rolle des Bundespräsidenten in der Kanzlerdemokratie. Belser, Stuttgart 1976. mit Wolfram Werner (Bearb.): Der Parlamentarische Rat. 1948–1949. Akten und Protokolle. Bd. 5: Ausschuss für Grundsatzfragen. 2 Bände, Boldt, München 1993, ISBN 3-7646-1925-2.
Weblinks
Eberhard Pikart: Preußische Beamtenpolitik 1918–1933. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 6 (1958), S. 119–137.
Anmerkungen
Kategorie:Historiker (Neuere und Neueste Geschichte) Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Bundeswehr München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann