Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2023 fand vom 15. August bis zum 3. September statt. Gastgeber waren Deutschland, Belgien, Estland und Italien. Insgesamt nahmen 24 Mannschaften am Turnier teil. Als Titelverteidiger trat die italienische Mannschaft an, die im Finale 2021 Serbien besiegt hatte. Die Türkei gewann das Finale gegen den erneuten Vizeeuropameister Serbien. Den dritten Platz belegte die Mannschaft der Niederlande.

Modus Das Turnier begann mit einer Vorrunde in vier Gruppen mit je sechs Mannschaften. Dabei galt die international übliche Punktwertung: Bei einem 3:0 oder 3:1 erhält der Sieger drei Punkte, der Verlierer geht leer aus. Bei einem 3:2 gibt es zwei Punkte für den Sieger und einen für den Verlierer. Die vier besten Mannschaften jeder Gruppe erreichten das Achtelfinale, in dem über Kreuz gespielt wurde (A1 gegen C4, B1 gegen D4 usw.). Danach ging es im K.-o.-Modus weiter.

Spielorte Gent Brüssel Tallinn Düsseldorf Topsporthal Vlaanderen4500 Plätze Palais 128600 Plätze Unibet Arena4900 Plätze Castello Düsseldorf3163 Plätze 180px 180px 190px 180px Verona Monza Turin Florenz Arena di Verona10.000 Plätze Monza Arena6000 Plätze PalaRuffini6000 Plätze Palazzo Wanny6000 Plätze 180px 180px 180px 180px Spielplan Die Auslosung der Vorrundengruppen fand am 16. November 2022 im Palazzo Reale in Neapel statt.

Erste Runde Gruppe A in Gent (Belgien) Platz Team Siege Punkte Sätze BPQ 1. 5 15 15:2 1,453 2. 4 12 13:5 1,166 3. 3 9 10:7 0,969 4. 2 6 6:10 0,959 5. 1 3 5:12 0,886 6. 0 0 2:15 0,722

17. August Ungarn Belgien 0:3 18. August Serbien Ukraine 3:0 Slowenien Polen 0:3 19. August Ukraine Ungarn 3:0 Slowenien Belgien 1:3 20. August Ungarn Polen1:3 Serbien Slowenien 3:0 21. August Polen Serbien1:3 Belgien Ukraine0:3 22. August Slowenien Ungarn 3:0 Belgien Polen0:3 23. August Ukraine Slowenien 3:1 Ungarn Serbien1:3 24. August Polen Ukraine 3:1 Serbien Belgien 3:0 Gruppe B in Verona/Monza/Turin (Italien) Platz Team Siege Punkte Sätze BPQ 1. 5 15 15:0 1,437 2. 4 11 12:8 1,038 3. 2 7 10:12 0,958 4. 2 6 9:12 0,833 5. 2 5 9:13 0,985 6. 0 1 5:15 0,897

15. August Italien Rumänien 3:0 16. August Schweiz Bosnien-H. 2:3 Bulgarien Kroatien 3:1 17. August Bosnien-H. Bulgarien 1:3 Rumänien Kroatien 3:1 18. August Bosnien-H. Kroatien 3:2 Italien Schweiz 3:0 19. August Rumänien Schweiz 2:3 Bulgarien Italien 0:3 21. August Bosnien-H. Rumänien2:3 Kroatien Schweiz1:3 22. August Bulgarien Rumänien 3:2 Italien Bosnien-H. 3:0 23. August Schweiz Bulgarien1:3 Italien Kroatien 3:0

Gruppe C in Düsseldorf (Deutschland) Platz Team Siege Punkte Sätze BPQ 1. 5 15 15:1 1,322 2. 3 8 10:8 0,975 3. 2 7 9:10 0,985 4. 2 6 7:11 0,973 5. 2 5 8:11 0,950 6. 1 4 5:13 0,885

17. August Griechenland Deutschland 0:3 18. August Türkei Schweden 3:0 Aserbaidschan Tschechien 3:0 19. August Schweden Griechenland 1:3 Aserbaidschan Deutschland 1:3 20. August Griechenland Tschechien0:3 Türkei Aserbaidschan 3:0 21. August Tschechien Türkei1:3 Deutschland Schweden1:3 22. August Aserbaidschan Griechenland 3:2 Deutschland Tschechien2:3 23. August Griechenland Türkei0:3 Schweden Aserbaidschan 3:1 24. August Tschechien Schweden 3:0 Türkei Deutschland 3:0 Gruppe D in Tallinn (Estland) Platz Team Siege Punkte Sätze BPQ 1. 5 15 15:1 1,230 2. 4 11 13:5 1,227 3. 3 9 9:7 1,043 4. 2 7 8:11 0,943 5. 1 2 4:14 0,869 6. 0 1 4:15 0,803

16. August Estland Frankreich 0:3 17. August Finnland Slowakei 0:3 Niederlande Spanien 3:0 18. August Slowakei Niederlande 0:3 Frankreich Spanien 3:2 19. August Slowakei Spanien 3:0 Estland Finnland 2:3 20. August Frankreich Finnland 3:0 Niederlande Estland 3:0 21. August Frankreich Slowakei 3:0 Spanien Finnland 3:1 22. August Niederlande Frankreich 3:1 Estland Slowakei1:3 23. August Finnland Niederlande0:3 Estland Spanien1:3

Finalrunde Achtel- und Viertelfinale fanden in Brüssel und Florenz, die Halbfinals und Medaillenspiele ebenfalls in Brüssel statt.

Qualifikation Die Mannschaften der vier Gastgeberländer waren automatisch für die Europameisterschaft qualifiziert. Hinzu kamen die nicht automatisch qualifizierten acht besten Mannschaften der EM 2021. Das waren Vizeeuropameister Serbien, die damaligen Halbfinalisten Niederlande und Türkei, die damals unterlegenen Viertelfinalisten Frankreich, Polen, Russland (später ersetzt durch Schweiz) und Schweden sowie ein unterlegener Achtelfinalist (Bulgarien). Hinzu kamen zwölf Mannschaften, die sich im Spätsommer 2022 in der Qualifikation durchsetzten.

Weblinks Informationen der CEV (englisch) Meldung des DVV zur EM-Vergabe Meldung der CEV zur EM-Vergabe (englisch)

Einzelnachweise

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