mini|Henninger Dampfwalze von 1923 im Dampfzentrum Winterthur mini|Lenkgetriebe der Henninger Dampfwalze Das Unternehmen A. Henninger & Co. Maschinenfabrik und Kesselschmiede aus dem hessischen Darmstadt war ein Hersteller von Baumaschinen, insbesondere Dampfwalzen. Die Firma bestand von 1885 bis 1940.

Geschichte Das Unternehmen wurde 1885 von Adam Henninger als kleine Reparaturwerkstatt gegründet. Im Jahr 1892 wurde Adolf Reger als Mitbesitzer genannt und die Firma bot Lokomobile an. Um 1900 vertrieb sie Dampfwalzen von Richard Garrett & Sons Ltd., Leiston, einige davon unter eigenem Namen.albert-gieseler.de: Richard Garrett & Co., Leiston Works. (abgerufen am 27. April 2022) Das Unternehmen bot auch Lokomobile und Dampfdreschmaschinen von Garrett „sowie eigenes Fabricat“ an.Werbeblatt von A. Henninger & Co. für „Locomobilen und Dampfdreschmaschinen“ von Richard Garrett and Sons. Ohne Jahr, nach 1898.

Im Jahr 1922 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH. Drei Jahre später wurde die Dampfwalze mit der Baunummer «211» ausgeliefert.Ulrich Häfner: Henninger & Co. / Dampfwalze. (13 Fotos; abgerufen am 27. April 2022)Die Walze hat das alte, verschnörkelte Logo auf den Radnabenabdeckungen: „A H Co“ Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs gehörten Dampf- und Motorstraßenwalzen, Straßenaufreißer, Anbaubandsägen für Schlepper, Zubehör zu Straßenwalzen und Ersatzteile für Lokomobilen zum Produktionsprogramm.

Der Sitz der Firma war die Pallaswiesenstraße 106/110 in Darmstadt. Das Unternehmen ist 1940 erloschen.

Dampfwalzen von A. Henninger Technische Daten Die in den 1920er Jahren hergestellte Dampfwalze hat eine Einzylinder-Dampfmaschine, die auf dem Kessel liegt. Sie hat eine Leistung von 25 PS, bei einem Betriebsdruck von 12 atü (1,3 MPa) und einer Drehzahl von 250/min. Der Kolben hat einen Durchmesser von 200 mm, der Kolbenhub beträgt 275 mm. Die Walze ist bei einem Gewicht von 15 Tonnen 6,00 Meter lang, 2,00 Meter breit sowie 4,50 Meter hoch.

Betriebsfähige Exemplare Renovierte und betriebsfähige Dampfwalzen befinden sich im Besitz des Sächsischen Dampfmaschinenvereins zu Wilsdruff, des Fördervereins Winterstettenstadt und in der Schweiz, wo der letzte Einsatz bei der Frutiger AG stattfand.

Weblinks

albert-gieseler.de: A. Henninger & Co. Maschinenfabrik und Kesselschmiede.

Fußnoten

Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Darmstadt) Kategorie:Ehemaliger Baumaschinenhersteller Kategorie:Ehemaliger Landmaschinenhersteller Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Darmstadt) Kategorie:Unternehmensgründung 1885 Kategorie:Aufgelöst 1940