mini|200px|Fächerförmige Gorgonie

Als Gorgonien (Gorgonacea), Hornkorallen oder Seefächer (Ez. Gorgonie; selten Gorgonia oder GorgonarieLexikon der Biochemie - Eintrag Cembrane, Spektrum der Wissenschaft. In: Spektrum.de) werden eine Gruppe ähnlicher Weichkorallen aus der Unterklasse Octocorallia bezeichnet.

Allgemeines Alle Gorgonien haben, wie alle ihre Verwandten aus der Unterklasse Octocorallia, Polypen mit acht gefiederten Tentakeln. Hornkorallen leben in allen Weltmeeren, wo sie vom Flachwasser bis in die Tiefsee nachgewiesen wurden. Ein Foto der Titanic in 4000 Metern Tiefe zeigt eine Gorgonie, die auf dem Wrack wächst. Die Korallenriffe der Karibik werden von Gorgonien geprägt, da sie dort besonders häufig vorkommen. Die meisten in der Karibik lebenden Arten leben in einer Endosymbiose mit einzelligen, symbiotischen Algen (Zooxanthellen). mini|Nahaufnahme der Polypen einer Gorgonie, in einem Riffaquarium

Systematische Einordnung Die Gorgonien bilden keine monophyletische Einheit, sondern werden nur wegen ihrer ähnlichen Wuchsform und des Skeletts aus der hornähnlichen Substanz Gorgonin als Gruppe betrachtet. Sie wurden ursprünglich als Ordnung eingestuft, zu der zwei noch heute taxonomisch anerkannte Unterordnungen (Calcaxonia und Holaxonia) und eine Gruppe (Scleraxonia) gehörten.

Einige Beispiele

Literatur ,

Weblinks

Gorgonien im Meerwasser-Lexikon (dt.) Gorgonien im Meerwasser-Wiki (dt.)

Fußnoten

Kategorie:Alternatives Taxon (Zoologie) Kategorie:Formtaxon