Ulrich Glockengießer (* um 1395; † 1439 in Giengen (?)) war ein deutscher Stück- und Glockengießer.

Glockengießer war der Sohn von Jacob Glockengießer und Margarete Statbock. Sein Stiefvater war Peter Glockengießer genannt Keßler, der die Gießhütte gemeinsam mit Ulrich und dessen Bruder Hans betrieb.

Glockengießer war in erster Ehe mit Catharina Zutschin, mit der er zwei Kinder hatte, und in zweiter Ehe mit Elisabeth Schönmacher verheiratet.

1419 wurde er Glockengießermeister. 1420 lieferte er Geschütze an den Landgrafen von Leuchtenberg, 1430 für die Stadt Regensburg und 1432 für den Bischof von Würzburg.

Glocken 1423: Pappenheim 1424: Burgeberbach bei Feuchtwangen 1425: Nenningen bei Göppingen 1426: Willanzheim bei Kitzingen 1429: Niederstetten bei Mergentheim 1431: Häfnerhaslach bei Vaihingen 1434: Rieden bei Schwäbisch Hall, jetzt Bleichstetten bei Reutlingen 1434: Arberg, dann Eichstätt, Jesuitenkirche 1435: Gunzenhausen 1435: Rot am See bei Crailsheim 1436: Kloster Neresheim, jetzt Heuchlingen bei Schwäbisch Gmünd 1436: Markt Berolzheim bei Treuchtlingen 1438: Hilgertshausen bei Crailsheim 1438: Reubach bei Crailsheim 1438: Meinheim bei Treuchtlingen

Literatur

Kategorie:Glockengießer Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1439 Kategorie:Mann