mini|Naraoka bei der Siegerehrung der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2018 in Buenos Aires Kodai Naraoka (; * 30. Juni 2001 in Aomori) ist ein japanischer Badmintonspieler.

Karriere Naraoka begann mit fünf Jahren mit seinem Vater in einem Badmintonverein zu trainieren. 2015 erreichte er das Endspiel der Australian Juniors, bevor er im folgenden Jahr bei den Juniorenweltmeisterschaften mit dem japanischen Nachwuchsteam die Bronzemedaille erspielte und japanischer Juniorenmeister wurde. Bei der nächstjährigen Ausgabe der weltweiten Juniorentitelkämpfe wurde Naraoka sowohl im Mannschaftswettbewerb als auch im Herreneinzel Dritter. Außerdem stand er mit der japanischen Auswahl auch bei den Juniorenasienmeisterschaften auf dem Podium und verteidigte bei den Japanischen Juniorenmeisterschaften seinen Titel. In seinem letzten Juniorenjahr wurde Naraoka bei den Juniorenweltmeisterschaften erneut mit der Mannschaft Dritter und stand im Herreneinzel im Finale. Bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires erspielte er sowohl im Einzel als auch bei dem Mannschaftswettbewerb, bei dem gemischte Teams verschiedener Nationen antraten, die olympische Bronzemedaille. Außerdem erreichte Naraoka bei den Erwachsenen die Endspiele bei den Osaka International und der U.S. International Challenge. Im nächsten Jahr triumphierte er bei fünf internationalen Wettkämpfen der Badminton World Federation im Herreneinzel, den Laos International, den Jamaican International, den Mongolia International, den Dubai International und der U.S. International Challenge. 2020 erspielte Naraoka mit der japanischen Nationalmannschaft bei den Asienmeisterschaften die Bronzemedaille und kam im folgenden Jahr auch beim Thomas Cup, den Mannschaftsweltmeisterschaften der Herrenteams, unter die besten drei. Im Jahr 2022 zog er bei den Korea Masters erstmals in ein Finale eines Turniers der BWF World Tour ein und wurde auch bei den Singapore Open und den Chinese Taipei Open Vizemeister, bevor er im Oktober mit seinem Sieg bei den Vietnam Open seinen ersten Welt-Tour-Titel gewann. Des Weiteren stand er beim Thomas Cup erneut auf dem Podium und wurde im Folgejahr beim Sudirman Cup Dritter und Zweiter bei den Malaysia Open.

Sportliche Erfolge JahrVeranstaltungPlatzDisziplin2015Australian Juniors 20152.Herreneinzel2016Juniorenweltmeisterschaft 20163.Mannschaft2016Japanische Juniorenmeisterschaft 20161.Herreneinzel2017Juniorenweltmeisterschaft 20173.Herreneinzel2017Juniorenweltmeisterschaft 20173.Mannschaft2017Juniorenasienmeisterschaft 20173.Mannschaft2017Japanische Juniorenmeisterschaft 20171.Herreneinzel2018Juniorenweltmeisterschaft 20182.Herreneinzel2018Juniorenweltmeisterschaft 20183.Mannschaft2018Olympische Jugend-Sommerspiele 20183.Herreneinzel2018Olympische Jugend-Sommerspiele 20183.Mannschaft2018Osaka International 20182.Herreneinzel2018U.S. International Challenge 20182.Herreneinzel2019Laos International 20191.Herreneinzel2019Jamaican International 20191.Herreneinzel2019Mongolia International 20191.Herreneinzel2019Dubai International 20191.Herreneinzel2019U.S. International Challenge 20191.Herreneinzel2020Asienmeisterschaft 20203.Mannschaft2021Thomas Cup 20203.Mannschaft2022Korea Masters 20222.Herreneinzel2022Singapore Open 20222.Herreneinzel2022Chinese Taipei Open 20222.Herreneinzel2022Vietnam Open 20221.Herreneinzel2022Thomas Cup 20223.Mannschaft2023Malaysia Open 20232.Herreneinzel2023Sudirman Cup 20233.Mannschaft

Einzelnachweise

Kategorie:Badmintonspieler (Japan) Kategorie:Olympiateilnehmer (Japan) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024 Kategorie:Teilnehmer an den Asienspielen (Japan) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2018 Kategorie:Japanischer Meister (Badminton) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 2001 Kategorie:Mann