Kurt Dunkelmann (* 3. November 1906 in Crivitz; † 27. April 1983 in Ribnitz-DamgartenDie überwiegende Zahl an Quellen (GND, Landesbibliographie MV, Lexikon der Burschenschafter, Kürschner, Niederdeutsche Autoren) nennen Ribnitz-Damgarten als seinen Sterbeort. Die bisherige Angabe in Wikipedia (Rostock) scheint unrichtig zu sein.) war ein deutscher Schiffsbauer. Er wirkte als Generaldirektor der Rostocker Neptunwerft sowie als Schauspieler und Künstler.
Leben Dunkelmann studierte von 1926 bis 1929 Schiffbau an der Technischen Lehranstalt in Bremen. Dort trat er 1926 auch der Burschenschaft Alemannia zu Bremen bei. Nach dem Studium kehrte er in seine mecklenburgische Heimat zurück, wo er in den folgenden Jahren als Ingenieur tätig war. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.456.392),Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7061044 später wurde er Mitglied der SED.Harry Waibel: Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 73.
Von 1959 bis 1974 war er Generaldirektor der Rostocker Neptunwerft.
1936 heiratete Dunkelmann die Schauspielerin Erika Dunkelmann (geb. Allwart). Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor.
Ab 1954 spielte Dunkelmann Rollen in verschiedenen DEFA Spielfilmen. Er verfasste zudem mehrere niederdeutsche Bücher und widmete sich der Aquarellmalerei. Er starb am 27. April 1983 in seiner Heimatstadt Rostock, in der postum eine Straße nach ihm benannt wurde.
1963 wurde ihm der Orden Banner der Arbeit verliehen.Staatsrat verlieh hohe Auszeichnungen, In: Neues Deutschland, 1. Mai 1963, S. 2
Kurt Dunkelmann und seine Frau fanden auf dem Schifferfriedhof in Ahrenshoop die letzte Ruhe.
Filmografie 1954: Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse 1955: Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse 1956: Das Traumschiff 1957: Schlösser und Katen 1957: Spur in die Nacht 1961: Septemberliebe 1965: Solange Leben in mir ist
Werke De letzte un de ierste Tiet. Rostock 1982 All nich so eenfach dat Leben. Rostock 1984 Rostocker Jungs. Rostock (1997)
Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 153–154.
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Einzelnachweise
Kategorie:Schiffbauingenieur Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (DDR) Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Niederdeutsch) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:SED-Mitglied Kategorie:Darstellender Künstler (Rostock) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Banners der Arbeit Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1906 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann