mini|Artur Stoll (1988) Artur Stoll (* 11. Juni 1947 in Freiburg im Breisgau; † 4. März 2003) war ein deutscher Maler, Bildhauer und Objektkünstler.

Leben und Schaffen Artur Stoll wurde in Freiburg geboren, nach dem Abitur studierte er Kunstgeschichte in Freiburg und hospitierte bei Peter Dreher. Von 1969 bis 1975 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künstler in Karlsruhe bei Peter Herkenrath, Horst Antes, Franz Bernhard und Emil Schumacher.

Zu Beginn seines künstlerischen Schaffen fokussierte er sich auf das zeichnerische und plastische Arbeiten, erst später 1973 wandte er sich der Malerei zu.

Bereits während des Studiums hatte er eine für ihn wichtige bahnbrechende Doppelausstellung mit Stephan Balkenhol in der Kunsthalle Baden-Baden (1973). Es folgten weitere Preise und Ehrungen.

Im Jahr 1982 heiratete er Petra Deeg.

2016 wurde der Artur-Stoll-Weg in Ehrenkirchen nach ihm benannt.

Ausstellungen Einzelausstellungen 1973: 14 X 14, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 1974: Forum Kunst, Rottweil 1976: Kunstverein Freiburg im Breisgau 1978: Zeichnungen 1969–1978, Galerie am Promenadeplatz, München 1978: Märkisches Museum, Witten 1981: Städtische Galerie Altes Theater, Ravensburg 1981: Neue Arbeiten. Malerei, Plastik, Zeichnung, Galerie am Promenadeplatz, München 1981: Neue Malerei, Galerie am Promenadeplatz, München 1982: Kunstmuseum, Düsseldorf 1982: Arbeiten auf Papier 1981/82, Galerie am Promenadeplatz, München 1983: Galerie am Promenadeplatz, München 1984: Württembergischer Kunstverein Stuttgart 1985: Kunstverein Hochrhein – Bad Säckingen, Germany 1985: Bilder 1984-85, Galerie am Promenadeplatz, München 1987: Bilder 1980–1987, Museum für Neue Kunst, Freiburg im Breisgau 1987: Zeichnungen 1969–1974, Städtisches Museum Leverkusen Schloß Morsbroich 1989: Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 1990: Zeichnungen 1982–86, Kunstverein Freiburg im Breisgau 1991: Ulmer Museum 1993: Malerei, Kunstverein Heilbronn 1993: Kunstverein Ravensburg – Ravensburg, Germany 1993: Kunstverein Donaueschingen – Donaueschingen, Germany 2003: Dieter Krieg und Artur Stoll, Kunsthalle Darmstadt 2003: Gedächtnisausstellung Markgräfler Museum Müllheim 2004: Frühe Objekte (1974–76) und Malerei (1976–2003), Städtisches Museum Wesel – Galerie im Centrum 2005: Kunstverein Augsburg 2006: Städtisches Museum Wesel – Galerie im Centrum 2012: Von Kopf bis Fuß. Porträts und Menschenbilder in der Sammlung Würth, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall Rudolf Schoofs / Artur Stoll Galerie Fluchtstab, Staufen im Breisgau 2013: Artur Stoll – Hunger, Stadtmuseum für Kunst und Geschichte, Hüfingen

Gruppenausstellungen 2000: Revolution in der Box, Städt. Galerie Fruchthalle, Rastatt 2001: Schwarzwaldbild 2, Kunstverein Mittleres Kinzigtal 2001: Noch mehr Knöpfe für Lüdenscheid, Museen der Stadt Lüdenscheid

Auszeichnungen 1974: Villa-Romana-Preis 1979 Preisträger des Philip-Morris-Wettbewerbs „Dimension ’79 – Plastische Arbeiten unserer Zeit“ Preisträger „Forum junger Kunst ’79“ 1981 Förderpreis Glockengasse, Köln 1984 Regiopreis für bildende Kunst der Fördergemeinschaft der Wirtschaft am Oberrhein 1988 Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg im Breisgau 1989 Kunstpreis des Landes Baden-Württemberg, Förderpreis 1999 Erich-Heckel-Preis, Baden-Württemberg

Literatur

Ausstellungskataloge

Artur Stoll – Zeichnungen 1975–1983. Innere Landschaften. Galerie Fluchtstab Elmar Bernauer, Staufen 2001. Ausstellungskatalog, 14 ungezählte Blatt. Mit Texten von Elmar Bernauer, Franz Joseph van der Grinten, Klaus Gallwitz, Sabine Heilig und Franz Armin Morat. Jochen Poetter (Hrsg.): Artur Stoll. Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, 27. 10. – 3. 12. 1989. Baden-Baden 1989. 76 Seiten mit Texten von Jochen Poetter, Hans-Joachim Müller, Uwe Reiter. Brigitte Reinhardt (Bearb.), Ulmer Museum (Hrsg.): Artur Stoll. Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm, Ulm 1991, ISBN 3-88294-158-8. Anlässlich der Ausstellung Ulmer Museum, 26. Januar bis 10. März 1991, Artur Stoll: Bilder und Objekte; Artur Stoll: Malerei, 21. Juli bis 25. August 1991, Hans-Thoma-Gesellschaft, Kunstverein Reutlingen. 111 Seiten mit Texten von Brigitte Reinhardt, Bernd Storz, Andreas Franzke.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Objektkünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1947 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann