mini|Die italienische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2016 Die italienische Wasserballnationalmannschaft der Männer ist die Nationalmannschaft der italienischen Männer in der Sportart Wasserball (italienisch: Pallanuoto). Sie vertritt Italien bei internationalen Wettbewerben wie Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften. Die organisatorische Verantwortung liegt beim italienischen Schwimmverband (Federazione Italiana Nuoto, FIN). Die Mannschaft wird auch als Settebello bezeichnet, die schöne Sieben nach dem Joker beim Kartenspiel Scopa. Im Gegensatz dazu ist die Setterosa die italienische Wasserballnationalmannschaft der Frauen.
Die italienische Nationalmannschaft der Männer gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre zusammen mit Jugoslawien, der Sowjetunion und Ungarn zu den vier stärksten Mannschaften der Welt. Sie gewann bei Olympischen Spielen drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen sowie vier Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften. Bei Europameisterschaften erkämpfte die Mannschaft drei Gold- und zwei Silber- sowie sieben Bronzemedaillen.
Erfolge Olympische Spiele Die italienische Mannschaft trat bei allen olympischen Wasserballturnieren nach dem Zweiten Weltkrieg an:Olympische Ergebnisse bei fina.org, abgerufen am 9. April 2022 (Seite 5 der PDF-Datei) 1920: 10. Platz 1924: 11. Platz 1948: Olympiasieger 1952: Bronzemedaille 1956: 4. Platz 1960: Olympiasieger 1964: 4. Platz 1968: 4. Platz 1972: 6. Platz 1976: Silbermedaille 1980: 8. Platz 1984: 7. Platz 1988: 7. Platz 1992: Olympiasieger 1996: Bronzemedaille 2000: 5. Platz 2004: 8. Platz 2008: 9. Platz 2012: Silbermedaille 2016: Bronzemedaille 2020: 7. Platz 2024: 7. Platz
Weltmeisterschaften Die italienische Nationalmannschaft konnte sich für die Teilnahme an allen Wasserballweltmeisterschaften qualifizieren:Weltmeisterschaften bei fina.org, abgerufen am 9. April 2022 (Seite 15 der PDF-Datei) 1973: 4. Platz 1975: Bronzemedaille 1978: Weltmeister 1982: 9. Platz 1986: Silbermedaille 1991: 6. Platz 1994: Weltmeister 1998: 5. Platz 2001: 4. Platz 2003: Silbermedaille 2005: 8. Platz 2007: 5. Platz 2009: 11. Platz 2011: Weltmeister 2013: 4. Platz 2015: 4. Platz 2017: 6. Platz 2019: Weltmeister 2022: Silbermedaille 2023: 5. Platz 2024: Silbermedaille 2025: 7. Platz
Europameisterschaften 1926: keine TeilnahmeDarstellung gemäß Europameisterschaften bei Todor Krastevs Seite www.todor66.com 1927: 12. Platz 1931: keine Teilnahme 1934: 10. Platz 1938: 5. Platz 1947: Europameister 1950: 4. Platz 1954: Bronzemedaille 1958: 4. Platz 1962: 8. Platz 1966: 4. Platz 1970: 4. Platz 1974: 5. Platz 1977: Bronzemedaille 1981: 6. Platz 1983: 7. Platz 1985: 4. Platz 1987: Bronzemedaille 1989: Bronzemedaille 1991: 4. Platz 1993: Europameister 1995: Europameister 1997: 6. Platz 1999: Bronzemedaille 2001: Silbermedaille 2003: 9. Platz 2006: 5. Platz 2008: 5. Platz 2010: Silbermedaille 2012: 4. Platz 2014: Bronzemedaille 2016: 6. Platz 2018: 4. Platz 2020: 6. Platz 2022: 4. Platz 2024: Bronzemedaille
Mittelmeerspiele Die italienische Mannschaft nahm regelmäßig an den Mittelmeerspielen teil und war dort meist neben Spanien und Jugoslawien (später Kroatien, Montenegro und Serbien) die führende Mannschaft:Platzierungen gemäß Liste der Medaillengewinner bei Mittelmeerspielen unter den Olympiateilnehmern bei www.olympedia.org, wenn nicht anders angegeben 1955: Goldmedaille 1959: SilbermedailleMittelmeerspiele 1959 bei cijm.org.gr (Seite 12 der PDF-Datei) 1963: Goldmedaille 1967: SilbermedailleMittelmeerspiele 1967 bei cijm.org.gr (Seite 12 der PDF-Datei) 1971: SilbermedailleMittelmeerspiele 1971 bei cijm.org.gr (Seite 20 der PDF-Datei) 1975: Goldmedaille 1979: Silbermedaille 1983: BronzemedailleMittelmeerspiele 1983 bei cijm.org.gr (Seite 26 der PDF-Datei) 1987: Goldmedaille 1991: Goldmedaille 1993: Goldmedaille 1997: 4. PlatzMittelmeerspiele 1997 bei cijm.org.gr (Seite 45 der PDF-Datei) 2001: Silbermedaille 2005: SilbermedailleMittelmeerspiele 2005 bei cijm.org.gr (Seite 39f der PDF-Datei) 2009: Bronzemedaille 2013: 4. PlatzMittelmeerspiele 2013 bei cijm.org.gr (Seite 34 der PDF-Datei) 2018: 5. PlatzMittelmeerspiele 2018 bei cijm.org.gr (Seite 43 der PDF-Datei) 2022: 4. Platz
ISHOF Bislang wurden 9 italienische Wasserballspieler in die International Swimming Hall of Fame (ISHOF) aufgenommen: Alessandro Campagna (* 1963), Aufnahme 2019 Giuseppe D’Altrui (1934–2024), Aufnahme 2010 Marco D’Altrui (* 1964), Aufnahme 2010 Gianni De Magistris (* 1950), Aufnahme 1995 Gianni Lonzi (* 1938), Aufnahme 2009 Mario Majoni (1910–1985), Aufnahme 1972 Eraldo Pizzo (* 1938), Aufnahme 1990 Cesare Rubini (1923–2011), Aufnahme 2010 Carlo Silipo (* 1971), Aufnahme 2014
Weblinks federnuoto.it: Offizielle Website der Federazione Italiana Nuoto (FIN) (italienisch)
Fußnoten
Kategorie:Wasserballnationalmannschaft (Männer) Nationalmannschaft Wasserball