Max Claessen (* 1978 in Hannover) ist ein Theaterregisseur. Seine Stücke wurden u. a. am Theater Lübeck, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und am Grand Theatre Luxembourg aufgeführt.
Leben Max Claessen studierte in Erlangen Theater- und Medienwissenschaften, Literatur- und Kunstgeschichte und schloss 2005 mit einer Magisterarbeit über den Inszenierungsstil Andreas Kriegenburgs ab. Eine seiner ersten Regiearbeiten am Experimentiertheater Erlangen, „Samurai“ von Dea Loher, wurde zu internationalen Festivals nach Bratislava (Istropolitana) und Belgrad (Fist) eingeladen.
Inszenierungen 2000: Mutterliebe von August Strindberg 2001: Die Eisprinzessin von F.K. Waechter; Der Name (Szene II), Jon Fosse und Ganze Tage, ganze Nächte von Xavier Durringer (zusammen mit C. Just Dramatisierung und Inszenierung von sieben Geschichten von Anton Tschechow), Experimentiertheater Erlangen 2003: Samurai von Dea Loher, Experimentiertheater Erlangen (Einladungen zum 15. International Festival of Theatre Schools Istropolitana Project 2004 in Bratislava und 2005 zum FIST in Belgrad) 2005: Angst nach Motiven von Stephen King (Schreckgespenst) und Dea Loher (Die Schere), Experimentiertheater Erlangen 2006: Günter Messner. Eva Herrmann: Vom Rückzug, Circe: Deutsche Zustände 2006, Remember. Krippenspiel, Thalia-Theater Hamburg; Alfredo Blasé. Aufzeichnungen nach Alfred Döblins Die Memoiren des Blasierten (zusammen mit Oliver Helf im Rahmen von „puzzelink_evidenz.elf“) 2007: Rum und Wodka von Conor McPherson; Kitchen von Vanessa Badham, Thalia-Theater Hamburg 2008: Die Bakchen. Ein Spiel nach Euripides und Raoul Schrott, Ein kurzer Film über die Lieb nach Krzysztof Kieślowskis gleichnamigen Film, Thalia-Theater Hamburg 2009: Der Mann in ihr von Claire Dowie, Deutsches Theater Göttingen; Zum Parteitag Bananen UA Oliver Kluck, Schauspiel Chemnitz; I hired a Contractkille nach Aki Kaurismäkis gleichnamigen Film am Thalia-Theater Hamburg (Stipendiat tt Talente 2009 in Berlin); Obama-Speech-Project, Dramaten in Stockholm 2010: Trust von Falk Richter, Theater im Bauturm Köln; Die Wirtschaftswunderoperette von Max Claessen, Theaterhaus Jena; Man spielt nicht mit der Liebe von Alfred de Musset, Staatsschauspiel Cottbus 2011: Über die Verwendungsmöglichkeiten der Effizienzsteigerung des Volkswagenkonzerns in den letzten zwanzig Jahren als Vorbild für die Inszenierungspraxis am Repertoiretheater, zur Preisverleihung des Kulturkreises der deutschen . Wirtschaft von Oliver Kluck, Grillo-Theater Essen; Feuer mit mir (UA) von Oliver Kluck, Schauspiel Chemnitz; Liturgie des Leidens oder warum Jungs nicht weinen. Ein Passionsspiel von Max Claessen, Theaterhaus Jena 2012: Der Vorname von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere, JT Göttingen (Monica Bleibtreu – Publikumspreis bei den Privattheatertagen in Hamburg 2013); Der Kontrabass von Patrick Süskind, Schauspielhaus Hamburg; Der Prozess nach Franz Kafka, Landestheater Schleswig Holstein; PeerGnytoMania.Egotrip nach Ibsen/Morgenstern, ein Projekt mit der Schule für Schauspiel Kiel 2013: Die Sintflut danach von Sarah Berthiaume, Staatstheater Saarbrücken; Reigen von Arthur Schnitzler, Landestheater Schleswig Holstein; Clyde & Bonnie von Holger Schober, Theater Osnabrück; Ich denke an Yu (DSE) von Carole Frechette, Deutsches Theater Berlin 2014: X-Freunde von Felicia Zeller, Landestheater Schleswig-Holstein; Atmen von Duncan Macmillan, Theater Erlangen; Fräulein Hallo und der Bauernkaiser (UA) nach Liao Yiwus Interviewband, Theater Münster 2015: Viel Gut Essen von Sibylle Berg, Theater Münster; Die fetten Jahre sind vorbei nach dem Film von Hans Weingartner, Theater Münster; Das Scheissleben meines Vaters, das Scheissleben meiner Mutter und meine eigene Scheissjugend, Oliver Kluck zur gleichnamigen Biographie von Andreas Altmann, Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg. 2016: Pura Vida (UA) von Luc Spada, Théâtres de la Ville de Luxembourg; Ein Teil der Gans von Martin Heckmanns, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken; Martinus Luther (UA) von John von Düffel, Theater Münster; Möglicherweise gab es einen Zwischenfall von Chris Thorpe, Kasemattentheater Luxembourg; Im Sitzen läuft es sich besser davon (UA) von Alois Hotschnig, Schauspielhaus Salzburg 2017: Tom auf dem Lande von Marc Michel Bouchard, Théâtres de la Ville de Luxembourg; Je suis Fassbindervon Falk Richter, Theater Münster; Ich bin das Volk, Franz Xaver Kroetz Landestheater Schwaben, Memmingen 2018: Versetzung von Thomas Melle, Théâtres de la Ville de Luxembourg ;your very own double crisis club von Sivan Ben Yishai, Kasemattentheater Luxemburg; Die Netzwelt von Jennifer Haley, Pfalztheater Kaiserslautern 2019: Dogville nach Lars von Triers Film am Schauspielhaus Salzburg; Endspiel von Samuel Beckett am Theater Münster; Das große Heft von Agota Kristof am Landestheater Schwaben; Memmingen; Anna Karenina von Armin Petras nach Leo Tolstoi am Theater Münster 2020: Szenen eine Ehe nach Ingmar Bergman, Landestheater Schwaben/Memmingen 2021: Der GeldkomplexKai Bremer: Eine Frage von Treu und Glauben Nachtkritik, abgerufen am 8. April 2022 (UA) von Felicia Zeller nach Franziska zu Reventlows gleichnamigen Roman, Theater Münster; Frankenstein von Nick Dear am Landestheater Schwaben Memmingen 2022: Sickster von Thomas Melle, Theater LübeckZwei neue Schauspiel-Produktionen Theater Lübeck, abgerufen am 8. April 2022
Weblinks Homepage von Max Claessen Theater Münster
Einzelnachweise
Kategorie:Geboren 1978 Kategorie:Mann Kategorie:Deutscher Kategorie:Theaterregisseur