Yemi Mary John (* 3. Mai 2003 in London) ist eine britische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. 2023 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest die Silbermedaille mit der britischen Mixed-Staffel sowie eine Bronzemedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel, 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris Bronze mit der Mixed-Staffel.
Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Yemi Mary John im Jahr 2021, als sie bei den U20-Europameisterschaften in Tallinn in 53,06 s die Silbermedaille im 400-Meter-Lauf gewann. Im Jahr darauf startete sie mit der britischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad und belegte dort nach 3:29,82 min den fünften Platz. Im August siegte sie in 51,50 s über 400 Meter bei den U20-Weltmeisterschaften in Cali und sicherte sich mit der Staffel in 3:31,86 min die Bronzemedaille. Anschließend begann sie ein Studium an der University of Southern California in den Vereinigten Staaten. 2023 siegte sie in 51,04 s über 400 Meter bei den U23-Europameisterschaften in Espoo. Im August verhalf sie der britischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei den Weltmeisterschaften in Budapest zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Bronzemedaille bei. Zudem sicherte sie sich in der Mixed-Staffel mit neuem Landesrekord von 3:11,06 min gemeinsam mit Lewis Davey, Laviai Nielsen und Rio Mitcham die Silbermedaille hinter dem Team aus den Vereinigten Staaten. Im Jahr darauf verhalf sie der britischen Frauenstaffel bei den Olympischen Sommerspielen in Paris zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Bronzemedaille bei. 2025 gewann sie bei den U23-Europameisterschaften in Bergen in 50,50 s die Silbermedaille über 400 Meter hinter der Norwegerin Henriette Jæger und siegte mit der Frauenstaffel mit neuem Europarekord von 3:26,52 min. Im September verhalf sie der Mixed.Staffel bei den Weltmeisterschaften in Tokio zum Finaleinzug und schied über 400 Meter mit 51,51 s im Halbfinale aus. Zudem schied sie mit der Frauenstaffel mit 3:25,84 min im Vorlauf aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 52,28 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und im Mai wurde sie bei den World Athletics Relays in Gaborone in 3:09,84 min Dritte in der Mixed-Staffel hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika. Anschließend siegte sie mit 49,85 s über 400 Meter beim Seiko Golden Grand Prix in Tokio und belegte dann bei den Commonwealth Games in Glasgow für England startend in 51,60 s den sechsten Platz. Zudem gewann sie mit der Mixed-Staffel in 3:11,58 min gemeinsam mit Ben Jefferies, Toby Harries und Lina Nielsen die Silbermedaille hinter dem jamaikanischen Team. Anschließend belegte sie bei den Europameisterschaften in Birmingham in 51,12 s den fünften Platz im Einzelbewerb über 400 Meter, und gewann mit der Mixed- und der Frauenstaffel über 4-mal 400 Meter jeweils die Silbermedaille. Im September schied sie bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship mit 50,38 s im Halbfinale über 400 Meter aus und gewann mit der Mixed-Staffel in 3:09,40 min die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team.
2026 wurde John britische Hallenmeisterin im 400-Meter-Lauf.
Persönliche Bestzeiten 400 Meter: 49,85 s, 17. Mai 2026 in Tokio 400 Meter (Halle): 51,55 s, 8. Februar 2026 in Metz
Weblinks
Athletenporträt bei The Power of Ten Profil bei den USC Trojans
Einzelnachweise
Kategorie:400-Meter-Läufer (Vereinigtes Königreich) Kategorie:4-mal-400-Meter-Staffel-Läufer (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Olympiateilnehmer (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024 Kategorie:Teilnehmer an den Commonwealth Games (England) Kategorie:Britischer Meister (Leichtathletik) Kategorie:Sportler (England) Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 2003 Kategorie:Frau