Karl Friedrich Ernst Adolf (Adolph) von Bredow (* 21. April 1763 in Rathenow; † 10. Mai 1852 in Ihlow) war Stifter des genealogischen Bredow-Hauses Ihlow und Herr auf Wölsickendorf, Ringenwalde und Buchow-Karpzow.

Leben

Herkunft Adolf von Bredow war ein Sohn des preußischen Rittmeisters und Erbherr auf Senzke, Pessin, Wölsickendorf und Buchow-Karpzow Friedrich Wilhelm von Bredow (1723–1805)Marcelli Janecki (Red. zug.) Jahrbuch des Deutschen Adels. Hrsg. Deutsche Adelsgenossenschaft, Vaterländische Verlagsanstalt, Verlag W. T. Bruer, Berlin 1896, S. 311. Digitalisat und dessen Ehefrau Wilhelmine Louise von Rochow-Golzow (1731–1799), Tochter des Friedrich Wilhelm von Rochow und der Henriette Sophie von Katte.Julius von Wartensleben: Nachrichten von dem Geschlechte der Grafen von Wartensleben. II. Verlag A. Nauck & Comp., Berlin 1858, S. 105. DigitalisatJulius von Wartensleben: Nachrichten von dem Geschlechte der Grafen von Wartensleben. II. Verlag A. Nauck & Comp., Berlin 1858, S. 317. Digitalisat Sein jüngerer Bruder war der spätere Landrat Dietrich von Bredow (1768–1836).

Karriere Adolf von Bredow-Ihlow war Zögling, seit 1829 Kurator der Ritterakademie Brandenburg und auch Senior des Domstifts Brandenburg.Leopold Freiherr von Zedlitz: Neues Preussisches Adels-Lexicon, oder Genealogische und diplomatische Nachrichten. Band I-O. Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1837, S. 15. Digitalisat 1806 wurde das Fideikommiss Ihlow gestiftet. Ab 1818 war für 10 Jahre das Gut Ihlow verpachtet. Von 1826 bis 1845 war das Gut Ringenwalde verpachtet.Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Geographisch-historisch-Statistisches Landbuch der Provinz Brandenburg und des Markgrafthums Niederlausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Verlag Adolph Müller, Brandenburg a. d. Havel 1855, S. 441. Digitalisat Sein bekanntester Mitschüler an der Ritterakademie wurde Rochus I. von Rochow.

Familie Am 11. Oktober 1792 heiratete er in Prötzel Wilhelmine Gräfin von Blumenthal (1774–1812). Das Paar hatte einen Sohn und vier Töchter. Erben auf Ihlow wurden später Albert von Bredow (1799–1876), Domdechant zu Dom Brandenburg, Ritterschaftsrat und Leutnant a. D., verheiratet mit Hermine von Bredow-Senzke. Ihnen folgte der Sohn und Johanniterritter Adolf von Bredow-Ihlow (1827–1885). Zu seinen jüngsten Nachfahren gehört auch die Sportlerin Eva von Bredow und ihre Schwester Irmgard (* 1902), welche 1926 den Chemieingenieur Leonid Andrussow heiratete.

Literatur Geschichte des Geschlechts v. Bredow. Hrsg. Geschlechtsgenossen (Familienverband). Theil III: Das Bredower Haus umfassend. Buchdruckerei des Waisenhauses (Franckesche Stiftungen), Halle/Saale 1872, S. 426 f. Tafel IX (Haus Ihlow). Walter von Leers: Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. Band 1 (1705–1913). Selbstverlag des Vereins der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie, Druck P. Riemann, Ludwigslust/Belzig/Brandenburg a.H. 1913, S. 116. Digitalisat Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1919. Jg. 20. Justus Perthes, Gotha 1918, S. 159. Siehe: Internet Archive od. FamilySearch (Kostenfrei). Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der adeligen Häuser. A (Uradel). 1957. Band III, Band 15 der Gesamtreihe GHdA. Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1957, , S. 99 ff. (M. Stammbaum d. Fam. v. Bredow-Ihlow).

Einzelnachweise

Adolf Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1763 Kategorie:Gestorben 1852 Kategorie:Mann