Budapest mit Donau-Ufern, Burgviertel Buda und Andrássy-Straße ist eine der UNESCO-Welterbestätten in Ungarn. Sie umfasst seit 1987 das Burgviertel im Stadtteil Buda sowie den Uferbereich der Donau. 2002 wurde die Stätte um die Andrássy-Straße und die darunter gelegene Millenniums-Untergrundbahn erweitert.

Gebiet mini|Karte mit Kerngebiet (rot) und Pufferzone (violett) Das etwa 473 Hektar umfassende Kerngebiet wird im Norden von der Margaretenbrücke und im Süden von der Freiheitsbrücke begrenzt. Es umfasst im Stadtteil Buda das Burgviertel und den Gellertberg, im Stadtteil Pest die Andrássy-Straße einschließlich des Heldenplatzes sowie angrenzende Gebäude. Hinzu kommt das Donauufer. Die Pufferzone umfasst auf der Pester Seite die Stadtbezirke V. (Belváros-Lipótváros), VI. Terézváros (im Nordwesten begrenzt von der Podmaniczky utca) und VII. (Erzsébetváros) (im Nordosten begrenzt durch Csányi und Klauzál utca), sowie das Stadtwäldchen und den Uferbereich der Donau zwischen Freiheitsbrücke und Petőfibrücke im Süden der Stadt.Übersichtskarte. (JPG, 1 MB) whc.unesco.org

Begründung Die Welterbestätte ist unter den der Kriterien (ii) und (iv) in der Welterbeliste eingetragen.

Baudenkmale (Auswahl)

Donauufer

Budavári Sikló, zweitälteste Standseilbahn der Welt, eröffnet 1870 Burggarten-Basar, Markt am Donauufer erbaut 1875–1883 im Stil der Neorenaissance Innerstädtische Pfarrkirche, älteste Kirche Ungarns, wiedererbaut im barocken Stil zwischen 1725 und 1739 Kettenbrücke, erste Straßenbrücke zwischen Buda und Pest, erbaut 1849 Parlamentsgebäude, erbaut im neogotischen Stil von 1885 bis 1904 Pesti Vigadó (Redoute), Ball- und Konzerthaus im Stile der Romantik, erbaut 1860 bis 1864 Zitadelle, Festungsbau auf dem Gellertberg

Burgviertel Buda

Burgpalast, erbaut ab dem 13. Jahrhundert Matthiaskirche, bedeutende römisch-katholische Kirche Fischerbastei, neoromanisches Monument, erbaut von 1895 bis 1902

Andrássy-Straße

Heldenplatz, bedeutender Platz am Ende der Andrássy-Straße Millenniums-Untergrundbahn, erste U-Bahn Kontinentaleuropas, eröffnet 1896 Ungarische Staatsoper, errichtet in den Jahren 1875 bis 1884 im Stil der Neorenaissance

Pufferzone

Große Synagoge, Europas größte Synagoge, errichtet 1854–1859 im maurischen Stil Große Markthalle, ehemals wichtigster Marktplatz in Budapest, errichtet von 1894 bis 1897 St.-Stephans-Basilika, größte Kirche von Budapest, eingeweiht 1905 Széchenyi-Heilbad, größtes Heilbad in Europa, erbaut 1913

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Einzelnachweise

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