Haidhof ist ein Ortsteil der Stadt Waldmünchen im Landkreis Cham des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern.
Geografie Haidhof liegt 700 Meter südwestlich der Staatsstraße 2154, 3,5 Kilometer südwestlich der tschechischen Grenze und 5 Kilometer nordwestlich von Waldmünchen.
Östlich von Haidhof entspringt der Haidwiesenbach und fließt in Richtung Süden der Böhmischen Schwarzach zu. Südwestlich von Haidhof erhebt sich der 493 Meter hohe Haidberg.
Geschichte 1563 hatte Haidhof (auch: Heydhoffen, Heidthoff, Haydthoff, Haidthof, Haidhöf, Heidhöf) eine Mannschaft. 1588, 1622, 1630 und 1703 wurde Haidhof mit einem Hof aufgeführt. 1808 gab es in Haidhof ein Anwesen.
1808 wurde die Verordnung über das allgemeine Steuerprovisorium erlassen. Mit ihr wurde das Steuerwesen in Bayern neu geordnet und es wurden Steuerdistrikte gebildet. Dabei kam Haidhof zum Steuerdistrikt Schäferei. Dieser bestand aus den Dörfern Eglsee, Hocha, Schäferei, Spielberg, dem Weiler Kümmersmühle und den Einöden Haidhof und Lintlhammer.
1820 wurden im Landgericht Waldmünchen Ruralgemeinden gebildet. Dabei kam Haidhof zur Ruralgemeinde Spielberg. Diese bestand zunächst nur aus Spielberg und Haidhof. 1830 wurde die Gemeinde Eglsee in die Gemeinde Spielberg eingegliedert. Die Gemeinde Spielberg bestand nun aus den Dörfern Spielberg mit 19 Familien und Eglsee mit 20 Familien und der Einöde Haidhof mit 3 Familien.
1972 wurde die Gemeinde Spielberg aufgelöst und in die Stadt Waldmünchen eingegliedert.
Haidhof gehört zur Pfarrei Ast. 1997 hatte Haidhof 15 Katholiken.
Einwohnerentwicklung ab 1820 + 1820–1913 Jahr Einwohner Gebäude 1820 3 Familien k. A. 1838 21 2 1861 21 5 1871 14 14 1885 21 2 1900 14 2 1913 17 2
+ 1925–2011 Jahr Einwohner Gebäude 1925 22 2 1950 17 2 1961 15 2 1970 14 k. A. 1987 14 2 2011 12 k. A.
Literatur Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3
Einzelnachweise Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 60 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 122 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 173 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 178 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 187 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 193 Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 201
Zensus 2011 bei atlas.zensus2011.de. Abgerufen am 11. März 2022. Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 54 Haidhof bei Bayernatlas. Abgerufen am 22. März 2022.
Weblinks Haidhof, im Hintergrund links, Luftaufnahme
Kategorie:Geographie (Waldmünchen) Kategorie:Ort im Landkreis Cham Kategorie:Ersterwähnung 1563