Der Windpassinger Graben ist ein rechter Zufluss zum Gmoosbach bei Hetzmannsdorf in Niederösterreich.

Der Windpassinger Graben entspringt in einer sumpfigen Niederung südlich von Pranhartsberg, fließt von dort über Obergrabern nach Mittergrabern, wo er den rechts zufließenden Moosbach aufnimmt, und strömt danach weiter durch Windpassing, um sich nordöstlich des Ortes mit den Gmoosbach (samt dem Heufeldgraben) als linken Zubringer zu vereinen. In der Folge fließt der Windpassinger Graben auf Hetzmannsdorf zu, wo knapp vor der Mündung in den Gmoosbach links noch der aus Grund kommende Grundner Bach zufließt. Das Einzugsgebiet des Windpassinger Grabens umfasst 42,7 km² in weitgehend offener Landschaft.

Geschichte Der Windpassinger Graben war früher unreguliert und bei Unwetter gefürchtet, da er leicht anschwoll und über seine Ufer trat, berichtete der Historiker Schweickhardt. Besonders verheerend waren die Verwüstungen im Jahr 1760, woraufhin verstärkt Maßnahmen ergriffen wurden. Die endgültige Regulierung erfolgte im 20. Jahrhundert.

Literatur

Einzelnachweise BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs Heft 62, Wien 2014, S. 106. PDF-Download

Kategorie:Gewässer im Bezirk Hollabrunn Kategorie:Grabern Kategorie:Geographie (Sitzendorf an der Schmida) Kategorie:Wullersdorf