UC 15 war ein U-Boot der Kaiserlichen Marine vom Typ UC I, das im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.Tarrant: The U-Boat-Offensive. S. 173.

Bootsdaten UC 15 war ein Einhüllenboot mit einem Dieselmotor mit 90 PS und einem Elektromotor mit 175 PS Leistung. Damit konnten Überwasser 6,2 kn und getaucht 5,2 kn erreicht werden. Die Reichweite betrug Überwasser bei 5 kn 910 sm und getaucht bei 4 kn 50 sm. Für Tauchfahrten reichte die Batteriekapazität für eine Stunde und die maximale Tauchtiefe war mit 50 m angegeben. Das Boot war 33,99 m lang, 3,15 m Breit und hatte einen Tiefgang von 3,06 m. Die Verdrängung betrug über Wasser 168 t und getaucht 182 t.Termote: Krieg unter Wasser. S. 45–55.Görner, Jung, Maass: Die deutschen Kriegsschiffe. S. 57f.

Die Besatzung bestand aus dreizehn Mannschaften und einem Offizier.

Die Bewaffnung bestand aus sechs Minenschächten und zwölf Minen des Typs „UC 120“. Zusätzlich wurde ein 7,92-mm-Maschinengewehr mitgeführt.

Einsätze und Erfolge UC 15 wurde von der AG Weser in Bremen gebaut und direkt nach seiner Fertigstellung in Kiel an den dafür vorgesehenen Stellen zerlegt, um mit der Eisenbahn nach Pola transportiert zu werden. Die dortige Werft setzte UC 15 wieder zusammen und das Boot wurde am 28. Juni 1915 in Dienst gestellt. Zur Tarnung trug es die österreichische Bezeichnung U 19. Das Boot fuhr in seiner Dienstzeit acht Feindfahrten. Es wurden zwei Handelsschiffe mit einer Tonnage von 874 t und ein Kriegsschiff mit 350 t versenkt.

Datum Name Tonnage Nation Ergebnis 25. April 1916 Zhivuchi 350 versenkt 25. April 1916 Sv. Georgiy Pobedonsets 112 versenkt 20. Juni 1916 Merkury 762 versenkt Versenkt:Gesamt: 1.2241.224

Verbleib Am 30. November 1916Nach Gröner sank das Boot bereits am 14. oder 15. November, vgl. Gröner, Jung, Maass: Die deutschen Kriegsschiffe. S. 58. wurde UC 15 vom rumänischen Torpedoboot Smeul angegriffen. Beim Abtauchen explodierte eine der noch an Bord befindlichen Seeminen und zerstörte das Boot. Es gab keine Überlebenden.Crăciunoiu: Romanian navy torpedo boats. S. 24.

Kommandanten 28. Juni 1915 bis 20. Juni 1916 Oberleutnant zur See Albrecht von Dewitz 6. Oktober bis 30. November 1916 Oberleutnant zur See Bruno Heller

Literatur Harald Bendert: Die UC-Boote der Kaiserlichen Marine 1914–1918. Minenkrieg mit U-Booten. Mittler Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-8132-0758-7. Cristian Crăciunoiu: Romanian navy torpedo boats. Modelism Publishing, Bukarest 2003, ISBN 9-7381-0117-4. Robert Gardiner, Randal Gray: Conway’s All the World’s Fighting Ships 1906–1921. Naval Institute Press, Annapolis 1985, ISBN 978-0-87021-907-8, .

V. E. Tarrant: The U-Boat Offensive 1914–1945. Naval Institute Press, Annapolis 1989, ISBN 978-0-87021-764-7, . Tomas Termote: Krieg unter Wasser. Unterseebootflottille Flandern 1915–1918. Mittler Verlag, Bonn 2015, ISBN 3-8132-0959-8.

Weblinks UC 15 auf uboat.net

Fußnoten

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