Trakeningken, 1930 bis 1945 Ritterswalde, , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.
Die Ortsstelle befindet sich zweieinhalb Kilometer südwestlich von Djatlowo (Neuweide).
Geschichte mini|Die Gemeinde Ritterswalde auf einem Messtischblatt von 1936 Das Erbfreidorf Tra(c)keningken ist auf der Schrötterkarte von 1802 eingezeichnet. Um 1820 gab es dort sechs Erbfreihöfe mit 60 Bewohnern.Alexander August Mützell: Neues Topographisch-Statistisch-Geographisches Wörterbuch des Preussischen Staates, Fünfter Band, T-Z, Halle 1823 1863 wurde das Etablissement Ritterswalde in die Landgemeinde Trakeningken eingemeindet.Rolf Jehke, Amtsbezirk Grüneichen 1874 wurde die Landgemeinde Trakeningken dem neu gebildeten Amtsbezirk Baltruschelen im Kreis Pillkallen zugeordnet. 1930 wurde Trakeningken in Ritterswalde umbenannt.
1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen bekam er nicht mehr.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bemerkungen 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871, Berlin 1874 99 1871 93 Davon im Waldhaus Ritterswalde 8 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 42 Davon in Ritterswalde 27 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 55 Davon in Ritterswalde 18 1910 53 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 38 1939 35
Kirche Trakeningken/Ritterswalde gehörte zum evangelischen Kirchspiel Rautenberg.
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk Kategorie:Ort in Ostpreußen