Lautenberg (westallgäuerisch: Loutəbərg, Lutəbərg) ist ein Gemeindeteil der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Stiefenhofen im Landkreis Lindau (Bodensee).

Geographie Der Weiler liegt südwestlich angrenzend an den Hauptort Stiefenhofen und zählt zur Region Westallgäu.

Ortsname Das Bestimmungswort des Ortsnamens könnte vom mittelhochdeutschen Wort lut für laut, helltönend oder vom Personennamen Luto abstammen. Beide Theorien setzen sich mit dem Grundwort -berg zusammen und bedeuten entweder (Siedlung am) lauten Berg oder (Siedlung am) Berg des Luto.Historische Ortsnamen von Bayern – Lautenberg. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 14. März 2022.

Geschichte Lautenberg wurde erstmals im Jahr 1299 mit Marquard von Lutenberc, Mönch und Kirchherr zu Saulgau urkundlich erwähnt.Heinrich Löffler: Stadt- und Landkreis Lindau. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 6, München, 1973. 1635 wurde ein Pestfriedhof nahe dem Ort angelegt. 1771 fand die Vereinödung in Lautenberg mit vier Teilnehmern statt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Pestkapelle (auch: Gottesackerkapelle) in Lautenberg erbaut, die 1989 umfänglich saniert wurde.Georg Kling: Lautenberg - Pestkapelle auch Gottesackerkapelle. Heimattag Lindau e. V. Abgerufen am 14. März 2022. Der Ort gehörte einst dem Gericht Grünenbach in der Herrschaft Bregenz an – später der Gemeinde Harbatshofen, die 1972 in die Gemeinde Stiefenhofen aufging.

Persönlichkeiten Philipp Jakob Heisler (1718–1781), Rechtswissenschaftler

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Stiefenhofen) Kategorie:Weiler im Landkreis Lindau (Bodensee)