Eine Hüttenzeche ist ein (Kohle-)Bergwerk mit angeschlossener Kokerei, Verhüttung von Eisenerz und zum Teil auch Weiterverarbeitung der Eisenprodukte zu Stahl- und Walzstahlprodukten.

Eine der ersten integrierte Hüttenzechen dieser Art in Deutschland war die Zeche Oberhausen, die zum Gutehoffnungshütte-Konzern gehörte und 1857 die Förderung aufnahm.Johannes Bähr u. a.: Die MAN. Eine deutsche Unternehmensgeschichte, München 2008, S. 75 ff. Ein weiteres Beispiel war die in Duisburg ansässige Gewerkschaft Deutscher Kaiser, die die meiste Zeit ihres Bestehens Bestandteil des Thyssen-Konzerns war.

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