Orupönen, 1938 bis 1945 Grünrode, , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.
Die Ortsstelle befindet sich drei Kilometer südwestlich von Djatlowo (Neuweide).
Geschichte mini|Die Gemeinde Orupönen auf einem Messtischblatt von 1935 Der Ort Orupö(h)nen wurde um 1780 gegründet.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 109. Es handelte sich um ein Erbfreidorf.Alexander August Mützell: Neues Topographisch-Statistisch-Geographisches Wörterbuch des Preussischen Staates, Dritter Band, Ko-O, Halle 1822, S. 312 1863 wurden die Pfeffer- und Beckerschen Anteile des Etablissements Pfefferswalde in die Landgemeinde Orupönen eingemeindet.Rolf Jehke, Amtsbezirk Grüneichen Seit 1874 gehörte die Landgemeinde Orupönen zum neu gebildeten Amtsbezirk Baltruschelen im Kreis Pillkallen. 1938 wurde Orupönen in Grünrode umbenannt.
1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen bekam er nicht mehr.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bemerkungen 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871, Berlin 1874 139 1871 138 Davon im Loshaus Pfefferswalde 19 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 120 Davon in Pfefferswalde 10 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 133 Davon in Pfefferswalde 9 1910 125 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 97 1939 95
Kirche Orupönen/Grünrode gehörte zum evangelischen Kirchspiel Rautenberg.
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk Kategorie:Ort in Ostpreußen