Hansdieter Christmann (* 27. August 1933 in Düsseldorf; † 2008) war ein deutscher Flottillenadmiral der Bundesmarine.

Leben Christmann studierte ohne Abschluss Rechtswissenschaften in Heidelberg und war von 1955 bis zu seinem Ausscheiden 2001 Mitglied der Burschenschaft Allemannia Heidelberg.Personalien: Hansdieter Christmann. In: Burschenschaftliche Blätter, 106. Jg. (1991), H. 4, S. 105.Goldenes Buch der Burschenschaft Allemannia zu Heidelberg. Neubearbeitung zum 150. Stiftungsfest 2006. Heidelberg 2006, S. 917. 1959 kam er zur Bundesmarine (Crew X/59). Er war Wachoffizier auf dem Minensuchboot Gemma und Kommandant der Minensuchboote Uranus und Widder. Danach war er Jugendoffizier beim Flottenkommando in Glücksburg, Inspektionschef an der Marinefernmeldeschule in Flensburg, A1-Stabsoffizier im Marineamt, S3 und stellvertretender Kommandeur des 6. Minensuchgeschwaders in Wilhelmshaven, Referatsleiter P V 4 im BMVg in Bonn, und Abteilungsleiter Personal im Flottenkommando. 1983 wurde er als Kapitän zur See und Unterabteilungsleiter V in der Abteilung Personal im BVMg in Bonn und 1986 Stabsabteilungsleiter I im Führungsstab der Marine. Als Flottillenadmiral erfolgte am 1. Oktober 1988 seine Ernennung zum stellvertretenden Amtschef und Chef des Stabes des Marineamtes. Er blieb bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand am 30. September 1990 in dieser Position.

Mitte 1991 wurde Christmann zum Präsidenten des Deutschen Marinebundes gewählt. Bis 1999 blieb er Präsident.

Auszeichnungen Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Komturkreuz des Marineverdienstordens von Brasilien

Siehe auch Liste der Admirale der Bundeswehr

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Mann