Christian Friedrich Wilhelm Alexander Karl Ludwig Ferdinand von Hellfeld (* 8. November 1811 oder 18. Oktober 1810Genealogisches Handbuch des Adels, S. 245. in Jena; † 28. März 1885 in Ballenstedt) war Kammerherr und Oberschloßhauptmann zu Ballenstedt. In Anhalt-Bernburg fungierte er als Geheimer Rat und Ministerpräsident.

Leben Herkunft und Familie Ferdinand von Hellfeld war ein Sohn des Justizrats Ferdinand von Hellfeld und dessen Ehefrau Henriette Jagemann. Am 16. November 1834 heiratete er in der Schloßkirche St. Aegidien in Bernburg Rosalie, geb. von Kersten (1814–1893). Aus der Ehe gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor.Ein homöopathisches Patientennetzwerk im Herzogtum Anhalt-Bernburg, S. 23.

Karriere Seit mindestens 1827 besuchte von Hellfeld die Pagenanstalt im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.Sachsen-Weimar-Eisenach: Staatshandbuch für das Großherzogtum Sachsen. 1827, S. 19. Am 31. Mai 1830 trat von Hellfeld in das Bernburger Militärkontingent als Unterleutnant ein.Hans Küster: Geschichte des Anhaltischen Infanterie-Regiments Nr. 93, E.S. Mittler und Sohn, Berlin 1893, S. 197 (Digitalisat). Am 28. Juli 1834 wurde er im Range eines Leutnants verabschiedet.Hans Küster: Geschichte des Anhaltischen Infanterie-Regiments Nr. 93, E.S. Mittler und Sohn, Berlin 1893, S. 199 (Digitalisat). Am 28. August 1837 wurde von Hellfeld Kammerherr am Hofstaat des Fürsten von Anhalt-Bernburg. Seit 1856 wirkte er als Schloßhauptmann zu Hoym. Im Jahre 1863 wurde er zum Oberschloßhauptmann zu Ballenstedt ernannt.Frauen am Ballenstedter Hof, S. 913.

Auszeichnungen Kommandeur 2. Grades des Dannebrogordens Herzoglich Anhaltisches Denkzeichen für fünfzigjährige Diensttreue Komtur I. Klasse des Hausordens Albrecht des Bären

Einzelnachweise

Kategorie:Kammerherr (Anhalt) Kategorie:Komtur I. Klasse des Hausordens Albrechts des Bären Kategorie:Kommandeur 2. Grades des Dannebrogordens Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Anhalter Kategorie:Geboren 1811 Kategorie:Gestorben 1885 Kategorie:Mann