Januari (bulgarisch: Януари, internationaler Titel: January) ist ein bulgarisches Mysterydrama mit Elementen des Horrorfilms und der absurden Komödie von Andrej Paunow. Es ist von einem Theaterstück von Jordan Raditschkow inspiriert. Das Spielfilmdebüt des eigentlichen Dokumentarfilmers feierte im September 2021 beim Golden Rose National Film Festival im bulgarischen Warna seine Premiere.
Handlung Mitten im Nirgendwo stecken fünf Männer in einem Schneesturm fest. Um in die Stadt zu gelangen, müssten sie einen Wald durchqueren, was bei diesem Wetter jedoch reiner Wahnsinn wäre. Da die Straße zugeschneit ist, könnte man sich schnell verirren und erfrieren. Auch die Wölfe sind hungrig und man hört sie die ganze Nacht heulen.January. In: terratreme.pt. Abgerufen am 8. März 2022.
Produktion Filmstab und Vorlage
Regie führte Andrej Paunow, der gemeinsam mit Alex Barrett auch das Drehbuch schrieb. January kann als ein Existenzdrama und eine Art Hommage an den Horrorfilm beschrieben werden, das gleichzeitig eine absurde Komödie darstellt.January. In: poff.ee. Abgerufen am 8. März 2022. Es handelt sich nach mehreren Dokumentarfilmen um Paounovs Regiedebüt bei einem Spielfilm.January: Film Review. In: chronicle.lu, 15. Januar 2022. Der Film ist von dem gleichnamigen Theaterstück des Nobelpreisträgers Jordan Raditschkow inspiriert, einem der stimmgewaltigsten Autoren Bulgariens des 20. Jahrhunderts.January. In: torinofilmlab.it. Abgerufen am 8. März 2022.
Besetzung und Dreharbeiten
Der bulgarisch-deutsche Schauspieler Samuel Finzi, der sowohl für das Theater als auch für den Film arbeitet, spielt im Film den Diener.Interview: Samuel Finzi. In: lufthansa-inflightentertainment.com, 1. Oktober 2021. Die anderen Männer werden von Jossif Sartschadschiew, Leonid Jowtschew, Sachari Bacharow und Swetoslaw Stojanow gespielt.Ştefan Dobroiu: Andrey Paounov in post-production with January. In: cineuropa.org, 30. Juli 2020.
mini|hochkant=1.2|Gedreht wurde in der Sredna Gora
Gedreht wurde an 23 Tagen im Januar und Februar 2019 in der Sredna Gora, einer Gebirgskette, die sich in Bulgarien südlich des Balkangebirges erstreckt. Als Kameramann fungierte Vasco Viana.
Filmmusik und Veröffentlichung Die Filmmusik komponierte Ivo Paunov, der Bruder des Regisseurs.
Erste Vorstellungen des Films erfolgten ab dem 23. September 2021 beim Golden Rose National Film Festival im bulgarischen Warna.Mariana Hristova: The 39th Golden Rose Film Festival to present 12 Bulgarian features in competition. In: cineuropa.org, 22. September 2021. Im März 2022 wurde er beim Sofia International Film Festival gezeigt. Im April 2022 wurde er beim Festival des mittel- und osteuropäischen Films goEast vorgestellt.goEast präsentiert das Herzstück des Festivals: den Wettbewerb mittel- und osteuropäischer Spiel- und Dokumentarfilme. In: filmfestival-goeast.de, 31. März 2022.
Auszeichnungen goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films 2022 Nominierung für die „Goldene Lilie“ im Wettbewerb
Sofia Film Festival 2022 Nominierung im internationalen Wettbewerb Auszeichnung für die Beste Regie (Andrej Paunow)26th International Film Festival Sofia Film Fest. In: siff.bg, 24. Februar 2022.David Katz: 'Murina' and 'Sonata' are the major prizewinners at the 26th Sofia International Film Festival. In: cineuropa.org, 21. März 2022.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2021 Kategorie:Bulgarischer Film Kategorie:Portugiesischer Film Kategorie:Luxemburgischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Theaterverfilmung