Karłubiec (deutsch Karlubitz) ist ein Ortsteil von Gogolin im Powiat Krapkowicki in der polnischen Woiwodschaft Opole.
Geographie Geographische Lage Das Angerdorf Karłubiec liegt drei Kilometer westlich vom Stadtzentrum von Gogolin. Der Ort liegt in der Wyżyna Śląska (Schlesisches Hochland). Südlich von Karłubiec verläuft die Autobahn A4. Durch Karłubiec verlaufen mehrere Woiwodschaftsstraßen, darunter die DW 423 und die DW 424.
Nachbarorte Nachbarorte von Karłubiec sind im Osten die Stadt Gogolin und im Süden der Krapkowicer Stadtteil Otmęt (Ottmuth).
Geschichte mini|Ortspartie mini|hochkant|Kirche St. Anna und Joachim Der Ort wurde 1302 erstmals urkundlich als Katlubetz erwähnt.Geschichte Karlubitz (poln.)
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Karlubitz 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Karlubitz ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden im Ort ein Vorwerk (Emilienhof)m ein Kretscham und 31 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Karlubitz 233 Einwohner, allesamt katholisch.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 274. 1865 hatte der Ort 6 Bauern-, 6 Gärtner- und 26 Häuslerstellen sowie ein Wirtshaus, eine Försterei und einen Kramladen. Eingepfarrt waren die Bewohner nach Otmęt.Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865 1874 wurde der Amtsbezirk Ottmuth gegründet, welcher die Landgemeinden Chorulla, Karlubitz, Mallnie, Oberwitz, Oderwanz und Ottmuth und die Gutsbezirke Vorwerk Dallnie, Vorwerk Emilienhof, Karlubitz und Oberwitz Vorwerk umfasste.Territorial Amtsbezirk Ottmuth
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 165 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 208 für Polen.Vgl. Karlubitz verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 967 Einwohner. Am 1. Oktober 1935 wurde Kartlubitz nach Gogolin eingemeindet. Am 4. Juli 1936 wurde der Ortsname in Karlshorst O.S. geändert. 1939 hatte der Ort 1289 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.
Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 an Polen, wurde in Karlubiec umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. 1951 wurde der Ortsname in Karłubiec geändert. 1958 wurde der Ort Teil von Gogolin, als dieses 1967 Stadtrecht erhielt, wurde es entsprechend Stadtteil. Website von Gogolin, Gogolin - Karłubiec - więcej ..., abgerufen am 19. Juli 2026
Sehenswürdigkeiten Römisch-katholische Kirche St. Anna und Joachim Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege Steinerne Wegekapelle mit Nepomukstatue Wegekreuz
Einzelnachweise
Kategorie:Gemeinde Gogolin Kategorie:Ort in Schlesien Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Ersterwähnung 1304 Kategorie:Angerdorf