Strzebniów (deutsch Strebinow) ist ein Stadtteil von Gogolin im Powiat Krapkowicki in der polnischen Woiwodschaft Opole.

Geographie Geographische Lage Das Straßendorf Strebinow liegt einen Kilometer südöstlich der Stadt Gogolin. Der Ort liegt in der Wyżyna Śląska (Schlesisches Hochland). Nördlich von Strebinow verläuft die Autobahn A4, im Süden verläuft die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole.

Nachbarorte Nachbarorte von Strebinow sind im Nordwesten die Stadt Gogolin, im Osten Sakrau (Zakrzów) und im Süden Oberwitz (Obrowiec).

Geschichte mini|Blick auf den Ort Der Ort wurde im 17. Jahrhundert gegründet und gehört der Familie von Gaschin. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Strebinow 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

1845 wurde der Ort als Strzebniow erwähnt und gehörte als Kolonie zur Gogolin.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 571. Im Taufbuch der Kirche Jeschona wird "Strzebniow" bereits in 1723 als Geburtsort genannt.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 22 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 69 für Polen.Vgl. Strebinow verblieb beim Deutschen Reich. Der Gutsbezirk Strebinow wurde 1928 nach Gogolin eingemeindet. 1933 lebten im Ort 668 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort als Ortsteil von Gogolin im Landkreis Groß Strehlitz.Territorial Amtsbezirk Gogolin

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 an Polen, wurde in Strzebniów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole und 1999 zum Powiat Krapkowicki.

Sehenswürdigkeiten Glockenkapelle

Einzelnachweise

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