Avaion (* 6. Januar 1997, bürgerlich Christopher Stein, Eigenschreibweise: AVAION) ist ein deutscher Musiker und DJ aus Fürth. Er steht bei Sony Music unter Vertrag.

Werdegang Avaion wuchs in Süddeutschland auf. Er verwendete seinen Künstlernamen bereits für ein Spiel im Kindergarten, später wurde der Name zu seinem Spitznamen. Mit sechs Jahren begann er mit dem Klavierspielen. Es folgten Gitarre und Orgel. Mit diesen Instrumenten komponierte er erste Lieder. Außerdem fing er an, zu singen und zu rappen. Seit 2010 produziert er, zunächst vor allen Dingen in den Bereichen Dubstep und Drum and Bass, nun aber vor allem EDM.

2017 trat er bereits als Avaion beim Open Beatz Festival auf der Mainstage auf.

Mit Fucked Up erschien 2018 seine Debütsingle.

Die Single Pieces erschien 2019, stieg aber erst am 28. Januar 2022 in die Deutschen Singlecharts und am 6. Februar in die Schweizer Hitparade ein. Ein Entwurf des Stückes entstand schon 2016. Im Jahr 2020 erschien ein Remix von Lovra und eine Akustikversion. Ende 2021 wurde eine Version mit Vize und Leony veröffentlicht. Am 25. Februar 2022 erschien eine EP mit allen bis dahin erschienenen Versionen des Songs.

Am 21. April 2026 veröffentlichte eine Frau unter dem Usernamen „x.posemall“, mit der er während des Jahres 2021 zusammen war, ein mehr als einstündiges Video auf YouTube und Instagram, an dem sie über ein Jahr gearbeitet hat und in dem sie ihn beschuldigt, ihr über mehrere Jahre psychische Gewalt und mehrmals auch sexualisierte und körperliche Gewalt angetan zu haben. Die Darstellung wurde durch zahlreiche Screenshots von Chatverläufen, Tonaufnahmen und Kopien von Dokumenten unterstützt. Die Erstellerin gab weiterhin an, dass auch eine weitere Ex-Partnerin des Musikers ähnliches aufdringliches Verhalten von ihm erlebt und ihn 2018 deswegen angezeigt habe. Seine laufende Europa-Tour „To Make People Happy“ wurde daraufhin abgesagt. Auch Festivals wie Parookaville, Open Beatz und Electric Love entfernten ihn aus dem Line-up.

Am 3. Mai 2026 veröffentlichte Avaion ein Statement auf YouTube, in dem er den schweren Vorwürfen widerspricht, aber auch eigene Fehler eingesteht. In dem Video zeigt Avaion anhand von zahlreichen Screenshots von Chatverläufen, Tonaufnahmen und Kopien von Dokumenten, dass ihm seine Ex-Partnerin unter anderem bereits 2025 damit gedroht hat, „einen lückenlosen Plan“ zu haben, um „seine gesamte kariere[sic] und alles was er hat zu zerstören“.

Diskografie Alben 2024: Selfreflection 2025: To Make People Happy

Singles 2018: Fucked Up 2018: Lost 2019: Ride 2019: You 2019: Pieces (AT: ) 2020: When you go 2020: She dance 2020: Love Again 2021: I don’t know why 2021: Same Vibes 2021: Fallin‘ 2022: Lies 2022: Sleepless 2022: Keep On Dancing 2022: Hope 2023: Broken 2023: Other Side 2024: Call My Name 2024: You again 2024: Selfreflection 2025: Wacuka (mit Sofiya Nzau) 2025: Can’t Find You (mit Oskar med K) 2026: ifidiewouldyoucry (mit BUNT.)

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

2026: für die Single Wacuka

2024: für die Single Pieces

2023: für die Single Pieces

2022: für die Single Pieces

Weblinks Avaion auf Instagram Avaion bei Sony Music

Avaion bei YouTube Music

Einzelnachweise

Kategorie:Pseudonym Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Künstler (Fürth) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1997 Kategorie:Mann