Adolf Oborny (* 17. Juni 1840 in Boschowitz; † 27. April 1924 in Znaim) war Botaniker und Professor. Er studierte in Brünn und lehrte dort am Staatlichen Gymnasium, wo er von 1865 bis 1868 Gregor Mendels Kollege war.

Leben 1871 wurde er ordentlicher Professor am Volksgymnasium in Znaim, wo er 27 Jahre ohne Unterbrechung blieb. Nachdem er mehrere Jahre als Schulleiter in Leipnik gearbeitet hatte, verbrachte er seine Ruhestandsjahre in Znaim, Südmähren, wo sich seine Heimat befand.

Er schrieb über die regionale Flora von Znaim und Mähren; gilt als Experte für Habichtskräuter, Moose und Flechten; auf seinem Forschungsgebiet europaweit bekannt.Kurzbiographie

Publikationen Flora von Mähren und oesterr. Schlesien enthaltend die wildwachsenden, verwilderten und häufig angebauten Gefäßpflanzen: Bearbeitet von Adolf Oborny, herausgegeben vom Naturforschenden Vereine in Brünn 1885 Verhandlungen des Naturforschenden Vereines in Brünn 1863. Vol. 1–2. xviii + 254 Seiten. Verhandlungen des Naturforschenden Vereines in Brünn 1863

Literatur Die von Adolf Oborny beschriebenen Gattungen und Arten. Internationaler Pflanzennamenindex (IPNI) B. Hein: Originalmaterial und Hinweise zu den von Otth beschriebenen Fungi-Arten und subspecifischen Taxa im Herbar des Botanischen Museums Berlin-Dahlem. In: Willdenowia. Band 14, 1984, S. 413–416, Kurzbiographie in deutscher Sprache

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Einzelnachweise

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