Justinus Albrecht OSB (* 5. November 1876 in Wehingen als Vitus Albrecht; † 10. November 1956 in Weingarten) war ein deutscher römisch-katholischer Ordensbruder (Benediktiner).
Leben Vitus Albrecht trat in das Emmauskloster ein und erhielt den Ordensnamen Justinus. Er absolvierte das Noviziat, legte am 23. April 1900 die Profess ab und studierte Philosophie und Theologie. Nach der Priesterweihe am 22. September 1906 setzte er seine philosophischen und theologischen Studien fort. Er war Mitglied des theologischen Gelehrtenkollegiums Prag. Im Kloster Grüssau war er Subprior, Prior, Exerzitienmeister und philosophisch-theologischer Vortragsredner.
Nach der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei war Pater Justinus Mönch der Abtei Grüssau in Wimpfen. Von 1945 bis 1956 war er Spiritual in der Abtei St. Erentraud (Kellenried).
Justinus Albrecht starb in Weingarten und wurde in Wimpfen begraben.
Schriften (Auswahl) Gott mit uns. Theologie und Aszese des allerheiligsten Altarssakramentes. Freiburg im Breisgau 1912, . Die Gottesmutter. Theologie und Aszese der Marienverehrung. Freiburg im Breisgau 1913, . Pius X. und das christliche Leben „Ignis ardens“. München 1936, . Der heilige Pius X. Eines großen Papstes unserer Tage Leben und Werk. Klosterneuburg bei Wien 1954, .
Literatur Helmut Ekert: O. Justyn Albrecht (1876–1956) – krzeszowski propagator odnowy liturgicznej na Śląsku. In: Liturgia Sacra. Liturgia – Musica – Ars. Jg. 12 (2006), Nr. 27, S. 31–38, .
Einzelnachweise
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